Mittwoch, den 29.11.2017, 09:30 Uhr

Kommunale Veränderungsprozesse gestalten – Change Management als neuer Ansatz

 

Informations- und Werkstatttag  für Verwaltungsmitarbeitende in Wabern, den Nachbarkommunen und im Schwalm-Eder-Kreis, Mitglieder der Leader-Region Schwalm-Aue, Haupt- und Ehrenamtliche in Kirche, Diakonie und freier Wohlfahrt, sowie an Regionalentwicklung interessierte Bürgerinnen und Bürger

 

Referenten: Dr. Andrea Soboth (Gießen) und Bürgermeister Werner Klöckner (Verbandsgemeinde Daun, Eifel) und weiteren Themen-Coaches

Das Leben auf dem Land ist spürbaren Veränderungen unterworfen, auch im Schwalm-Eder-Kreis. Bereits mit der Agenda 2020 wurde versucht, die Problemlagen vor Augen zu führen und Lösungsansätze zu entwickeln. Noch immer ist es wichtig, die Zukunftsfragen zu stellen und anzugehen: Das Zueinanderkommen im wörtlichen Sinne (die Mobilität auf dem Land), das Zusammenleben von früher und später Zugezogenen (Migration) sowie von Alt und Jung, die Frage bezahlbaren und altersgerechten Wohnens, die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Im Zusammenspiel von Politik und Verwaltung, Unternehmen, Regionalentwicklern und nicht zuletzt von Bürgerinnen und Bürgern wurde auch unter Förderung der LEADER Region Schwalm-Aue (www.schwalm-aue.de) in diesen Bereichen Neues auf den Weg gebracht. 

 

Bürgerengagement und Verwaltungshandel neu verbinden

Ergänzend soll nun gefragt werden, ob nicht Bürgerengagement und Verwaltungshandeln auf eine zukunftsweisende Art neu verbunden werden können. Gibt es eine besondere Art und Weise die "richtigen Fragen" zu stellen und in ihre Beantwortung hinein zu gehen, die dem allgegenwärtigen strukturellen Wandel besonders entspricht? 

 

 Beispiel: Der WEGE-Prozess in Daun/Eifel

Als gutes Beispiel dient die Verbandsgemeinde Daun/Eifel mit ihren 38 Ortsgemeinden. Bürgermeister Werner Klöckner berichtet vom "WEGE-Prozess" (Wandel erfolgreich gestalten), besonders aus der Perspektive des Verwaltungshandelns. Verwaltung, Unternehmen, Landwirtschaft, Kirchengemeinden und die Bürgerinnen und Bürger haben sich den gemeinsamen Zielen zugeordnet: Das Thema Gesundheit soll alle Lebens-, Wohn- und Arbeitsbereiche wie ein roter Faden durchdringen. Gemeinsam entwickeln sie lebendige Nachbarschaften, sichern ein gutes Altwerden und fördern Familien. (www.vgv-daun.de)

Dr. Andrea Soboth (Gießen) gehört zu einem kleinen Planungsbüro für Regionalentwicklung. Sie begleitete die Verbandsgemeinde Daun und reflektierte den Prozess in ihrer Dissertation „Gestaltete lokale Veränderungsprozesse – Changemanagement als neues Instrument der Landentwicklung.“ 

(www.ifr-regional.de)

Ort: Kulturbahnhof Wabern, Bahnhofstraße 1, 34590 Wabern


Der Eintritt ist frei. Dauer der Veranstaltung bis 15.30 Uhr

Anmeldung: Gemeinde Wabern, Senioren- und Integrationsarbeit, Frau Alexandra Vogt-Schulz, Landgrafenstraße 9, 34590 Wabern


alexandra.vogt-schulz@wabern.de, Tel.: 05683/5009-35

 

 

Eine Zusammenarbeit der Kommune Wabern, der LEADER-Region Schwalm-Aue, des Evangelischen Forums Schwalm-Eder und der Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Sonntag, den 26.11.2017, 15:00 Uhr

Gedenkcafé zum Ewigkeitssonntag

Der Toten gedenken, die eigene Endlichkeit bedenken - Veranstaltungen zum Ewigkeitssonntag

 

Die Hospizgruppen Frielendorf, Neukirchen und Treysa  laden ein zu einem Miteinander bei Essen und Trinken. In der Trauer tut es manchmal gut mit anderen zusammen zu sein und sich zwangslos austauschen zu können. Auch wird überall ein Büchertisch mit Literatur zum Thema „Abschied nehmen“ aufgebaut sein. Der Eintritt ist frei.

 

 

26. November 2017

15.00 Uhr Gedenk-Café in Remsfeld im Gemeindehaus „Alte Post“ (In der Hebe 5)



Eine Kooperation der ambulanten Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain, des Trauer-und Hospiznetzwerks Schwalm–Eder e.V., des Evangelischen Forums Schwalm-Eder und der jeweiligen Kirchengemeinden

Samstag, den 25.11.2017, 14:30 Uhr

Gedenkmahle zum Ewigkeitssonntag

 

Der Toten gedenken, die eigene Endlichkeit bedenken - Veranstaltungen zum Ewigkeitssonntag


Die Hospizgruppen Frielendorf, Neukirchen und Treysa  laden ein zu einem Miteinander bei Essen und Trinken. In der Trauer tut es manchmal gut mit anderen zusammen zu sein und sich zwangslos austauschen zu können. Auch wird überall ein Büchertisch mit Literatur zum Thema „Abschied nehmen“ aufgebaut sein.

 

 

25. November 2017

14.30 Uhr Gedenk-Cafe in Frielendorf im Dietrich–Bonhoeffer–Haus (Hinter den Höfen 6)

 

25. November 2017

15.00 Uhr Gedenk-Cafe in Treysa im Franz-von-Roques–Haus (Töpferweg 19)

 

25. November 2017

18.30 Uhr  Gottesdienst mit Gedenkmahl im Anschluss

im Altenpflegeheim St. Martin in Neukirchen (Lukanstr. 4)

Kosten:

Der Eintritt ist frei. 


Eine Kooperation der ambulanten Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain, des Trauer-und Hospiznetzwerks Schwalm–Eder e.V., des Evangelischen Forums Schwalm-Eder und der jeweiligen Kirchengemeinden



 

 

Mittwoch, den 15.11.2017, 15:00 Uhr

Räume der Stille – Orte der Spiritualität. Ökumenische Meditationstage im Kloster Germerode

Liebe Schwestern und Brüder,

hiermit laden wir Sie wieder zu ökumenischen Meditationstagen ein, diesmal ins Kloster Germerode!

 

Termin: 15. – 17. November 2017

Tagungsbeginn ca.15.00 Uhr

Tagungsende ca. 13. Uhr

Abfahrt: 14.00 Uhr, Dekanat, Domplatz 10

Kosten: ca. 135 € (eigene Anreise, Fahrgemeinschaften können gebildet werden)

 

Im herbstlichen Germerode am Meißner wollen wir Stille und Spiritualität suchen, meditieren und in der Heiligen Schrift lesen. Dabei werden wir uns mit dem Leben und Wirken des Propheten Elia (1. Königebuch) befassen.

 

Leitung:
Dekanin Sabine Tümmler und Dechant Jörg-Stefan Schütz

 

Wir bitten Sie, sich bis zum 31. Okt. 2017 verbindlich im Evang. Dekanat, Domplatz 10, 34560 Fritzlar (Tel. 05622-1625) oder im Kath. Pfarramt, Dr. Jestädt-Platz 11, 34560 Fritzlar (Tel. 05622-9999-0) anzumelden.

Dienstag, den 14.11.2017, 19:30 Uhr

Lohner Themenabende zu 500 Jahren Reformation: Die Sprache des Glaubens

Referentin: Susanne Niemeyer, Hamburg

 

Wer von Susanne Niemeyer gelesen hat, ist von ihrem frischen Stil und einer den vielen kleinen Details des Lebens liebevoll zugewandten Art begeistert. Sie schreibt über die Suche nach dem Paradies oder warum Gott Niedersachsen erst am achten Tag der Schöpfung erschuf. Sie wirbt für kreatives Schreiben und eine Silvesterreise nach Schweden und das „Pippilottaprinzip“ als Lebenshaltung: „Wir suchen das Weite - im Kopf und unterwegs“ (www.freudenwort.de). Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie mit der bekannten Autorin auf die Auswirkungen der Reformation.

Ort: Ort: Evangelische Kirche Fritzlar-Lohne, Pfarrweg 3, 34560 Fritzlar


 Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, den 08.11.2017, 10:00 Uhr

Weibliche Genitalbeschneidung - Sensibel sein, lösungsorientiert helfen, Kinder und Frauen schützen

Im Zuge der Migration wird die Praxis der Beschneidung von Mädchen in die Einwanderungsländer getragen. In Deutschland leben derzeit schätzungsweise 48.000 betroffene Frauen. Bis zu 6.000 Mädchen sind in Deutschland akut gefährdet, Opfer zu werden. Obwohl die Anzahl der Betroffenen beständig steigt, fehlt es an einer kritischen Diskussion, besonders in der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten. Vielfach verhindern Unkenntnis und fehlende Sensibilisierung eine adäquate Unterstützung der Betroffenen und wirksame Prävention.

Das Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen „FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.“ versucht, weibliche Genitalbeschneidung durch Aufklärung zu enttabuisieren und hier lebende Mädchen vor einer Beschneidung zu schützen. Außerdem sollen betroffene Frauen eine kultursensible und adäquate gesundheitliche Versorgung und psychosoziale Betreuung erhalten.

Während des Workshops arbeiten die Teilnehmenden in Gruppen daran, die eigene Rolle in  Berufspraxis und Ehrenamt kritisch zu reflektieren und eine professionelle Haltung zum Thema zu entwickeln. Dies bildet die Grundlage dafür, um (kultur)sensibel, problemzentriert und lösungsorientiert mit betroffenen Frauen und ihren Familien zu arbeiten und aufklärend sowie präventiv zu wirken.

Ort: Elisabethhaus, Auf der Leith 4, 34613 Schwalmstadt
Verantwortlich:

Eine Kooperation des Evangelischen Forums Schwalm-Eder mit dem Forum Asyl Schwalmstadt und der Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks im Schwalm-Eder-Kreis



Der Eintritt ist frei (um eine Spende für Speisen/Getränke wird gebeten). Dauer: bis 16.00 Uhr.

Die Anmeldung ist erforderlich: gemeinschaft@hephata.de

Freitag, den 22.09.2017, 19:00 Uhr

Syrien - Ein altes Kulturland wird zerstört. Vortrag und Diskussion

Für Millionen von Menschen wird die Situation in Syrien immer dramatischer. Daneben hat der Krieg noch eine ganz andere Dimension: Kulturstätten der Menschheit von allerhöchstem Rang gehen verloren. Orte des Glaubens und des täglichen Lebens, Moscheen, Kirchen, Marktplätze und ganze Städte sind zerstört. Viele Menschen sind tot, andere auf der Flucht - gewachsene soziale Beziehungen von Menschen sind von Gewalterfahrungen gezeichnet, ziviles Leben wurde ausgelöscht.

 

Der Werdegang des Landes wird nachgezeichnet: Bronzezeit - Antike,  christliches Byzanz und früher Islam – die Zeit der Kreuzzüge und die osmanische Epoche - Gegenwart. Die Teilnehmenden blicken dabei auf Syrien als eine Wiege der Kultur. Ein ehrlicher Abend ist geplant und gemeinsam wird dabei auszuhalten sein, wie sehr diese besonderen Schätze der Menschheit bereits zerstört oder bedroht sind.

Ort: Brüderhaus - Tagungs- und Begegnungsstätte Elisabeth-Seitz-Straße 16 34613 Schwalmstadt-Treysa
Verantwortlich:

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Franz von Roques in Schwalmstadt, dem „Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde“ in Treysa, dem „Forum Asyl“ in Schwalmstadt und dem Diakonischen Werk im Schwalm-Eder-Kreis



Der Eintritt ist frei.

Sonntag, den 10.09.2017, 17:00 Uhr

"feste burg vnd welt vol teüfel - Doctor Martinus Luther und das Mittelalter"

Musiktheaterproduktion vom Musiktheater Dingo (Hofgeismar)

So gelingt eine Mischung aus Information und Einfühlung. Auf diese Weise hat sich Dingo bereits mit Elisabeth von Thüringen auseinandergesetzt (Premiere 2007 in der Elisabethkirche Marburg), mit dem russischen Abenteurer Resanow im 19. Jahrhundert ("Avos"), dem Konstanzer Konzil ("Anno 1414") und der Geschichte der Bundesrepublik ("Michels Wunderland"). Für 2017 hat Dingo nun ein Stück mit dem Titel "Feste Burg und Welt voll Teufel - Dr. Martinus Luther und das Mittelalter" in Vorbereitung. Die Lieder Martin Luthers werden in den Kontext der Überlieferung mittelalterlicher Musik zwischen geistlichem Chorgesang, Minnelied und Spielmannsmusik gestellt. Dabei soll auch Luther als Person lebendig werden, die mit einem Bein weit in Richtung Aufklärung und Moderne marschiert, mit dem anderen aber noch tief im mittelalterlichen Denken verankert ist. Luther greift in seinen Liedern auf das breite Spektrum mittelalterlicher Sanges- und Musizierkunst zurück, von Jan Hus über den Mönchen von Salzburg bis hin zu Notker und Ambrosius von Mailand. Bei seinem Kampf gegen kirchlichen Prunk und den Ablasshandel greift er Impulse der Franziskaner oder Hussiten auf. Neben solchen fortschrittlichen Impulsen finden sich bei ihm aber auch finstere Ideologien wie Hexenglaube und Judenfeindschaft. Luther, dargestellt durch Peter Will, wird als in seiner ganzen Widersprüchlichkeit als Person lebendig. Mit dabei sind auch sein Förderer von Staupitz (Jan-Marcus Lapp), seine Frau Katharina von Bora (Susanne Schmidt) sowie seine Widersacher Tetzel (Bernd Bonnet) und Thomas Müntzer (Reinhold Schmidt). Dagmar Jahn und Claudia Heidl singen als Nonnen Luthers Lieder im herrlichen Einklang. Auch Luthers Zeitgenosse Hans Sachs (Hans Hegner) tritt auf. Die Lieder werden im Deutsch der Lutherzeit und in Latein vorgetragen. Instrumente wie Laute, Harfe, Krummhörner, Flöten, Drehleier, Regal, Rauschpfeife und Schlagwerk erklingen. Die Lieder werden im Deutsch der Lutherzeit und in Latein vorgetragen. Instrumente wie Laute, Harfe, Krummhörner, Flöten, Drehleier, Rauschpfeife und Schlagwerk erklingen. 

Samstag, den 09.09.2017, 10:30 Uhr

Mobil – ohne (eigenes) Auto

Auf den ersten Blick gibt es im ländlichen Raum keine Alternative zum eigenen Auto. Läden, Behörden,
Bildung, Kultur – all das ist ohne Auto kaum erreichbar. Aber was ist mit den Jungen und Alten, die nicht
Auto fahren oder aus unterschiedlichen Gründen nicht fahren wollen? Wir zeigen Ihnen praxisnah, welche Lösungen es bereits gibt: Der Verein „Vorfahrt für Jesberg“ (VoJes) arbeitet kreativ für ein gutes Leben im Dorf mit weniger eigenen Autos. Das Carsharing ist mit der Nachbarschaftshilfe verknüpft, Zahid aus Pakistan bringt per Lasten-E-Bike Einkäufe nach Hause, die Mitfahrbank funktioniert. Die Aktiven stellen ihre vielfältige Arbeit und ihren alternativen „Fuhrpark“ vor.


Wie kommt man von der Idee zur Realisierung? Weitere Projekte zeigen ihre ganz unterschiedlichen Strategien,
verraten Erfolgsfaktoren und Knackpunkte:
• Dorf- Carsharing (Elektroauto) Initiative Schönstadt, Herwig Hahn
• Altenhilfe Treysa (Diakonie) als Carsharing-Betreiber, Schwalmstadt-Treysa, Pfarrer Dierk Glitzenhirn
• Projekt „Betriebliches Mobilitätsmanagement“, Dr. Nico Ritz, Bürgermeister der Stadt Homberg,
• Der Verein „E-Mobilität Nordhessen“
• Fairfahrt.de, Onlinebasiertes Mitfahrsystem aus Romrod



Kosten: Der Werkstatttag inkl. Verpflegung ist kostenlos.


Eingeladen sind alle, die eine Mobilität in ländlichen Regionen ermöglichen (wollen), die nicht abhängig
von einem eigenen Auto macht und umweltverträglich ist, Nachbarschafts-und Generationenhilfen, Kirchengemeinden


Kooperationspartner*innen
• Vorfahrt für Jesberg e.V., Michael Schramek
• Klimaschutzmanager der EKKW, Stefan Weiß,
• Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung, Annegret Zander
• Evang. Forum Schwalm-Eder, Dierk Glitzenhirn
• Kirchengemeinde Jesberg, Reinhard Keller


Anmeldung zum Werkstatttag:
bei Angelika Sinsel Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung
Tel.: 06181 969120

Mail: zweite.lebenshaelfte@ekkw.de

Ort: Evangelische Kirchengemeinde Jesberg, Kirchplatz, 34632 Jesberg
Montag, den 21.08.2017, 19:00 Uhr

Thesen gegen Armut – Aufgaben für die Politik

In der Bibel werden arme Menschen wert geschätzt. Ihr Blick auf das Wesentliche des Lebens sei nicht verstellt von Reichtum. Die Kirchen kennen deshalb Formen freiwilliger Armut im klösterlichen Leben und solidarische Gaben an die Armen in Form von Kollekten. Daneben stehen aber Forderungen, dass das gesellschaftliche Leben gerecht gestaltet sein soll, und die Würde der Armen nicht durch Menschen beschädigt werden darf, die ihre Interessen durch Reichtum und Besitz vertreten. Damit kommen radikale Veränderungen des Zusammenlebens in den Blick.

Die Vereinten Nationen wollen bis 2030 Hunger und extreme Armut auf der ganzen Welt beseitigen. Die UN-Vollversammlung verabschiedete deshalb in 2015 die sogenannten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals). Der neue Katalog knüpft an die Millenniumsziele an. Davon wurden zwar nicht alle erreicht - immerhin aber gelang es, die extreme Armut auf der Welt zu halbieren. Menschenwürde und gesellschaftliche Teilhabe gewinnen dabei eine große Bedeutung.

In Vortrag und Podium sollen mit politisch Verantwortlichen angesichts der Bundestagswahl am 24. September 2017 Fragen diskutiert und beantwortet werden:

Welche Mittel der Armutsbekämpfung sind bundespolitisch notwendig und regional möglich? Welche konkreten Aufgaben ergeben sich daraus für Diakonie und Kirche?

Auf dem Podium diskutieren unter Moderation von Pfarrer Dierk Glitzenhirn (Evangelisches Forum Schwalm-Eder), Homberg (Efze)

 

Dr. Felix Blaser (Diakonie Hessen, Frankfurt am Main)

Prof. Dr. Edgar Franke (SPD) MdB (Gudensberg / Berlin)

Dr. Bettina Hoffmann (Die Grünen, Vorstandssprecherin Kreisverband), Wabern

Heidemarie Scheuch-Paschkewitz (Die Linke, Landesvorsitzende Hessen), Treysa

 

Die Veranstalter laden außerdem zuvor zur Eröffnung der Fotoausstellung um 18.00 Uhr in die Räume des EinLadens ein:

AUF AUGENHÖHE - GESICHTER DER ARMUT

des Fotografen Pasquale D’Angiolillo

Außerdem werden die zur Ausstellung gehörenden Filmdokumentationen im Anschluss gezeigt.

Referentin:

Dr. Felix Blaser, Armutsreferent der Diakonie Hessen (Frankfurt am Main)

Ort: EinLaden am Obertor, Obertorstr. 7, 34576 Homberg (Efze)


In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk im Schwalm-Eder-Kreis