Solidarisches Miteinander statt Selbstbereicherung
In Hessen waren am 15. März Kommunalwahlen und viele ehrenamtliche Politikerinnen und Politiker wurden in Ihre Ämter gewählt. Ein ungeheures kreatives Potenzial für das Land und den ländlichen Raum.
Diese lebendige Demokratie hat sich großen Problemlagen zu stellen und das bei knappen Kassen. Es gibt keine einfachen Lösungen für Kitas und Schulen, im Blick auf das Altwerden, und die Gesundheitsversorgung und in Fragen der Teilhabe durch Mobilität auf dem Land. Umso notwendiger sind Politikerinnen und Politiker, die sich an klaren Werten orientieren, sachlich argumentieren, respektvoll miteinander umgehen und gemeinsam nach Wegen suchen, die einem solidarischen Miteinander und einer guten Zukunft für alle dienen.
Die Weltpolitik macht es deutlich, dass Menschenwürde und Gerechtigkeit für alle oft weder gewollt noch leicht zu organisieren sind. Aber Gestaltung ist möglich, der politische Nahbereich macht es vor!
Aber darüber hinaus lohnt sich der Blick in die Gesellschaft allgemein: Die jüngste Abwahl des Autokraten Orban in Ungarn zeigt, dass der Wunsch nach einem friedlichen Miteinander und Demokratie auch landesweit tragen kann. Das macht mir Mut für die nächsten Wahlen in Deutschland. Es gibt keinen Freifahrtschein für Selbstbereicherung und Rücksichtslosigkeit - mit kritischen Wählerinnen und Wählern ist zu rechnen.
Vertrauen lernen – Friedenspädagogik und interreligiöse Bildung im House of One
Vortrag von Imam Osman Örs, Bildungskoordinator House of One, und Gespräch mit dem Publikum
Im Anschluss an den Vortrag diskutieren auf dem Podium über die Frage “Sind wir ganz Ohr?! Vom Hören auf Gottes Wort und über die Bildungsarbeit in den abrahamitischen Religionen."
Pfarrer Dr. Andreas Goetze, Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW (Frankfurt)
Imam Osman Örs, Bildungskoordinator House of One (Berlin)
Annette Ejnat Willing, Kantorin, Jüdische Liberale Gemeinde Emet weSchalom (Felsberg)
Moderation: Pfarrer Dierk Glitzenhirn (Homberg/Efze)
ONLINE-Tagung: "Konfliktzone Campus. Wie Polarisierung die Debattenkultur an US‑Universitäten verändert"
Konflikte um Meinungsfreiheit, Identität und politische Haltung haben US‑Universitäten in den vergangenen Jahren zu Brennpunkten gesellschaftlicher Auseinandersetzungen gemacht. Diese Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen für die deutsche Diskussionskultur.
Es diskutieren:
Martha Stone, Senior Pastor, Henrietta United Church of Christ (USA)
Randall Stone, Professor of Political Science, University of Rochester (USA)
Brandon Bohrn, Senior Expert „Transatlantic Relations“, Bertelsmann Stiftung
