Samstag, den 14.03.2015, 17:00 Uhr

"Nicht nur mein Jakobsweg"

  Josef Hesse und Manuel del Rio.
Eine Lesung mit Bildern und galizischer Gitarrenmusik


"Nicht nur mein Jakobsweg", so heißt das Buch des Kasseler Arztes Josef Hesse, der am 14. März um 17.00 Uhr in der Stadtkirche Treysa von seiner Wanderung auf dem Jakobsweg berichtet.

Ausgehend von Roncesvalles über Burgos, Leon, Astorga bis zur Kathedrale von Santiago de Compostela führte der Weg, den Dr. Josef Hesse in drei Etappen und über einen Zeitraum von jeweils zwei Wochen zurücklegte.

Er beschreibt die Landschaft in Wort und Bild und erzählt von außergewöhnlichen menschlichen Kontakten und seinen persönlichen Empfindungen. Hesse versteht sich als Verfechter der orthodoxen Praxis, die Strecke zu Fuß zu bewältigen und die Nächte in den einfachen Pilgerherbergen, nicht selten mit hundert Pilgern, zu verbringen. Dabei empfindet er sich "allein und doch nicht einsam" auf dem langen Weg zur Grabstätte des heiligen Jakobus.

Bei seiner Lesung wird der Autor musikalisch und in galizischer Sprache von seinem Freund Manuel del Rio auf der Gitarre begleitet, der aus der Nähe von Santiago de Compostela kommt und zur Zeit zu Besuch in Deutschland weilt.

Kosten:

Der Eintritt ist frei, Spende erbeten.



Eine Veranstaltung der Kirchengemeinde Franz von Roques in Schwalmstadt in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Forum Schwalm-Eder

Mittwoch, den 04.03.2015, 19:00 Uhr

Vortrag von Dekan i.R. Christian Hilmes (Kassel) zum Widerstand im Dritten Reich:

"Behinderte - ein Schatz der christlichen Gemeinde"

Dieser Zusammenhang wurde im 3. Reich vehement bekämpft. Aber er kam immer wieder zur Sprache, auch in hessischen Dörfern und selbst wenn drastische Strafen folgten. So büßte der Dorfpfarrer Karl Hilmes für eine Predigt gegen die Ermordung von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen, gegen die sogenannte "Tötung lebensunwerten Lebens", mit einer zweieinhalbjährigen Lagerhaft im Konzentrationslager Dachau. Er hielt diese Predigt gegen die Euthanasie am 28.09.1941 und wurde am 06.03.1942 verhaftet und nach Dachau überstellt. Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Hinter den Höfen 6, 34621 Frielendorf-Spieskappel

Referentin:

Dekan i.R. Christian Hilmes (Kassel)

Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Hinter den Höfen 6, 34621 Frielendorf-Spieskappel


Eine Veranstaltungsreihe des Evangelischen Forums Schwalm-Eder in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchspiel Spieskappel-Frielendorf, dem Kirchenkreis Ziegenhain, dem Referat Erwachsenenbildung und der Bibelgesellschaft von Kurhessen-Waldeck

Mittwoch, den 25.02.2015, 14:00 Uhr

Martin Luthers Wirtschaftsethik

Ein Studientag für Schule und Gemeinde

Der in Kassel lehrende systematische Theologe, Tom Kleffmann, hat seine Forschungsschwerpunkte im Bereich Religionsphilosophie, Sündenlehre, Sprachtheologie und in der Reflektion des theologischen und philosophischen Lebensbegriffs. Zu Bildungsstandards und Leistungsmessung im Religionsunterricht hat er gearbeitet wie auch zu Martin Luthers Theologie der Arbeit oder zum Verhältnis von Kirchenleitung, Theologie und Gemeinde.

Ein spannender Gesprächspartner für systematische und didaktische Fragen rund um das eigene Lehren. An einen Impulsvortrag schließen sich Arbeitsgruppen an.

Referentin:

Prof. Dr. Tom Kleffmann, Universität Kassel (Kassel)

Ort: Mensa der Melanchthonschule Steinatal, Steinatal 1, 34628 Willingshausen


Diese Fortbildung ist eine Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (PTI)

 

Donnerstag, den 12.02.2015, 19:00 Uhr

Inklusion – Anspruch und Wirklichkeit Eine Vision für Gesellschaft und Schule

Podium und Diskussion mit:
Direktor Maik Dietrich-Gibhardt (Hephata Diakonie, Schwalmstadt)
Prof. Dr. Hans Peter Klein (Goethe Universität Frankfurt)

Ort: Melanchthon-Schule Steinatal, Steinatal 1, 34628 Willingshausen-Steinatal
Kosten:

Der Eintritt ist frei.



Ein Podium mit zwei Impulsvorträgen und anschließender Diskussion mit dem Publikum.

In Zusammenarbeit mit der Melanchthon-Schule Steinatal

Mittwoch, den 11.02.2015, 19:00 Uhr

Wo Schweigen Verrat ist (Martin Luther King) Aktionskünstlerin Irmela Mensah-Schramm (Berlin) zum Thema "Und erlöse uns vom dem Bösen" und ihre Motive des Widerstehens bei den Frielendorfer Bibeltagen

Am Mittwoch, den 11. Februar, 19.00 Uhr ist die Berliner Künstlerin Irmela Mensah-Schramm zu Gast in Frielendorf und referiert über ihren persönlichen Weg des Widerstands in der Gesellschaft.

Die 1945 in Stuttgart geborene Aktivistin für Menschenrechte und ehemalige Erzieherin und Heilpädagogin an einer Berliner Schule für geistig Behinderte entfernt und dokumentiert seit 1986 Aufkleber und Graffiti rassistischen und antisemitischen Inhalts. (www.ichkannnichtanders.de)

Referentin:

Irmela Mensah-Schramm, Aktionskünstlerin (Berlin)

Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Hinter den Höfen 6, 34621 Frielendorf-Spieskappel
Kosten:

Der Eintritt ist frei



Eine Veranstaltungsreihe des Evangelischen Forums Schwalm-Eder in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchspiel Spieskappel-Frielendorf, dem Kirchenkreis Ziegenhain, dem Referat Erwachsenenbildung und der Bibelgesellschaft von Kurhessen-Waldeck

Samstag, den 17.01.2015, 15:00 Uhr

Die Last des Anderen tragen und wieder loslassen Berufliche Weiterbildung

Diese Weiterbildung bietet die Möglichkeit von außen, aus der »Vogelperspektive«, auf Menschen in Arbeitsprozessen und deren Problemfelder zu schauen sowie realisierbare Lösungsmodelle zu finden.
1. Termin: Emotionale Entlastung, Entspannung, Stärkung der eigenen Ressourcen und Kompetenzen, Burnout-Prävention
2. Termin: Konflikt- und Kommunikationstraining, Steigerung der Kooperationsfähigkeit, Förderung lösungsorientierten Handelns
3. Termin: Effektive Entlastungsrituale für den Arbeitsalltag, Erhaltung der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit, (Wieder-)Gewinnung von Freude an der Arbeit

Referentin:

Esther Weinz (Kassel)

Ort: Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Metze, Kirchweg 7, 34305 Niedenstein-Metze


In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Metze

Donnerstag, den 01.01.1970, 01:00 Uhr

Wie Blüten gehen Gedanken auf

Donnerstag, den 01.01.1970, 01:00 Uhr

Wanderausstellung "Lebenslinien" - 80 Jahre Kindertransporte zur Rettung jüdischer Kinder - vom 7.3.-15.3.2020 täglich geöffnet, von 17.00-20.00 Uhr

1983 kehrte Anna Ranasinghe, geb. Katz, zum ersten Mal nach ihrer Flucht im Jahr 1939 nach Essen zurück und besuchte auch Züschen, den Heimatort ihres Vaters. Ein Fernsehteam begleitete sie dabei. Dabei entstand die Dokumentation „Heimsuchung“. Aus Züschen kannten sie manche noch. Ein Dorfbewohner fragte sie, ob sie zurückgekommen wäre, um sich zu rächen. Da meinte sie, sie wollte sich nur Züschen anschauen. Sie war erstaunt, dass das Haus ihrer Großeltern von außen unverändert aussah, so als habe sie Züschen gerade erst verlassen.

Die Ausstellung in Züschen informiert über das Schicksal des geflüchteten Mädchens und den späteren Lebenslauf als bekannte Schriftstellerin in Sri Lanka.

Ort: Evangelisches Gemeindehaus Züschen, Obertor 14, 34560 Fritzlar-Züschen
Kosten:

Eintritt frei.



Vom 1.-6.3.2020 geöffnet zu allen Veranstaltungen der Gemeindewoche.

Vom 7.3.-15.3.2020 täglich geöffnet, von 17.00-20.00 Uhr.

Infos: 05622/ 42 20 (Evangelisches Pfarramt) - die Verabredung von Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten ist möglich.