Donnerstag, den 08.02.2018, 19:00 Uhr

Insektensterben, Vogelschwund und industrielle Landwirtschaft: „Wir sind dann mal weg – die (un)heimliche Artenerosion.“

Referent: Stephan Börnecke, Journalist

 

Diskussionsgäste:            

Martin Häusling (EU-Abgeordneter der Grünen/Efa und Biobauer)

Jürgen Kaufmann (Stellv. Landrat im Schwalm-Eder-Kreis und Dezernent für Wasser-, Boden- und Naturschutz, Bauaufsicht, Landwirtschaft und Landentwicklung, Jagd und Fischerei)

Norbert Klapp (Vorsitzender des Regionalbauernverbands Kurhessen e.V. und Kreislandwirt)          

 

Stephan Börnecke war mehr als 30 Jahre Redakteur der Frankfurter Rundschau, zuletzt im Wirtschaftsressort,wo er für Agrarpolitik zuständig zeichnete. Seither arbeitet er als freier Journalist und befasst sich in der FR oder in den Magazinen Natur, Nationalpark sowie Schrot und Korn mit Themen aus Landwirtschaft und Naturschutz.

Mit seinem Vortrag, dem eine von ihm jüngst in der zweiten, erweiterten Auflage erschienene Studie zugrunde liegt, beleuchtet der Journalist Stephan Börnecke die Hintergründe einer fatalen Entwicklung, die zu lange von Politik, Landwirtschaft und Agrar-Industrie ausgeblendet wurde.

 

Mit den Gästen Martin Häusling, Jürgen Kaufmann und Norbert Klapp sollen zusammen mit dem Publikum eigene Beobachtungen und Perspektiven diskutiert werden. Leitung und Moderation: Pfarrer Dierk Glitzenhirn.

Ort:Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum, Franz-Gleim-Str. 52, 34212Melsungen


Der Eintritt ist frei.

Literaturtipp: www.martin-haeusling.eu/presse-medien/publikationen/1676-die-un-heimliche-artenerosion-in-europas-agrarlandschaften-erweiterte-und-aktualisierte-auflage.html

Dienstag, den 06.02.2018, 19:30 Uhr

„Bloss weg von hier!!“

Eine Ausstellung zu Fluchtursachen

von Brot für die Welt und dem Zentrum Ökumene von EKKW und EKHN

Die Ausstellung zeigt die Hintergründe von Flucht, Vertreibung und Migration auf. Anhand von beispielhaften Szenen thematisiert sie unterschiedliche Fluchtwege. Sie beleuchtet  zudem Ursachen wie Krieg, Klimawandel und Verlust von Lebensgrundlagen. Gleichzeitig vermittelt sie einen Einblick in die Gefahren und das Leben auf der Flucht. Auf diese Weise möchte die Ausstellung für die Nöte und Bedürfnisse von Menschen sensibilisieren, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen.

 

Die Ausstellung wird in der Zeit vom 6.2.2018 bis zum 26.2.2018 in der Evangelischen Stadtkirche Fritzlar zu sehen sein.

Eine Besichtigung ist sonntags nach dem Gottesdienst und auf Anfrage möglich.

(Ev. Gemeindebüro, 05622-4030 / Ev. Pfarramt, 05622-2242 /Hilmar Liese: 05622/1053 / Dr. Falko Langenbein: 05622/5145)

 

Ort:Evangelische Stadtkirche Fritzlar, Gießener Straße, 34560 Fritzlar
Dienstag, den 06.02.2018, 19:30 Uhr

Nicht zurückschauen!

Referentin: Silvia Scheffer

Flüchtlingsberatung im Diakonischen Werk Schwalm-Eder (Homberg/Efze)

 

Außerdem berichten Schüler der Anne-Frank-Schule (Fritzlar)

über die erlebte Flucht

 

Eröffnung der Ausstellung „Bloss weg von hier!!“

Eine Ausstellung zu Fluchtursachen von Brot für die Welt und dem Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirchen in Hessen (EKKW und EKHN): 6.2.2018 bis zum 26.2.2018

 

Eröffnung der Ausstellung „Bloss weg von hier!!“

Eine Ausstellung zu Fluchtursachen von Brot für die Welt und dem Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirchen in Hessen (EKKW und EKHN): 6.2.2018 bis zum 26.2.2018

Montag, den 22.01.2018, 18:00 Uhr

Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung: Niemand soll vergessen sein. Bestatten - Gedenken - Erinnern

Ein zentrales Anliegen des Christentums ist es, Menschen würdig zu bestatten. Hinterbliebene brauchen Erinnerungsorte. Der Toten zu gedenken, hilft Trauernden.

Dieses fundierte Praxisbuch gibt einen Überblick über alternative Bestattungs-formen, wie gemeinschaftliche oder pflegelose Gräber. Wer Ideen für die Gestaltung von Abschieds- und Gedenk-feiern sucht, findet hier Anregungen.

Durch die Mischung von aussagekräftigen Fotografien, Impulsen von Friedhöfen und aus Einrichtungen sowie theologischen, diakonischen und rechtlichen Überlegungen ist das Buch ein unerlässlicher Begleiter für alle, die sich grundlegend informieren möchten und ihren Friedhof, ihre Gemeinde oder ihren Umgang mit Bestattungen und Gedenkfeiern weiterentwickeln möchten.

Künftig wird es vermehrt darum gehen, die evangelische Bestattungs- und Friedhofs-kultur mit den vielfältigen Lebensformen und Lebensstilen in Einklang zu bringen und die Menschen so zu unterstützen, dass die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode für sie erfahrbar wird.

 (Neukirchner Verlag)

Ort:Möbel-Einladen, Homberg (Efze), Westheimer Str. 5
Kosten:

Der Eintritt ist frei.



Ausstellung mit Fotos von

Gaby Gerster: 22. Januar bis 2. Februar 2018

Dienstag und Donnerstag: 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

(mit Streuselkuchen,

Kaffee und Tee)

 

Mittwoch und Freitag:

11.00 Uhr bis 14.00 Uhr

(mit Streuselkuchen,

Kaffee und Tee)

 

 

Aktion: Streuselkuchen

Das Beisammensein nach der Beerdigung beendet nicht den Verlust und nicht die Trauer. Aber beim Trauerkaffee mit  trockenem Kuchen sind schon manche die ersten Schritte zurück ins Leben gegangen. Anteilnahme hören, Erlebnisse mit dem Verstorbenen erzählen, miteinander lachen und neuen Lebensmut finden – daran erinnert unser Streuselkuchen zur Ausstellung. Kommen Sie doch und probieren Sie unseren Kuchen und das Beisammensein!

Mittwoch, den 29.11.2017, 09:30 Uhr

Kommunale Veränderungsprozesse gestalten – Change Management als neuer Ansatz

 

Informations- und Werkstatttag  für Verwaltungsmitarbeitende in Wabern, den Nachbarkommunen und im Schwalm-Eder-Kreis, Mitglieder der Leader-Region Schwalm-Aue, Haupt- und Ehrenamtliche in Kirche, Diakonie und freier Wohlfahrt, sowie an Regionalentwicklung interessierte Bürgerinnen und Bürger

 

Referenten: Dr. Andrea Soboth (Gießen) und Bürgermeister Werner Klöckner (Verbandsgemeinde Daun, Eifel) und weiteren Themen-Coaches

Das Leben auf dem Land ist spürbaren Veränderungen unterworfen, auch im Schwalm-Eder-Kreis. Bereits mit der Agenda 2020 wurde versucht, die Problemlagen vor Augen zu führen und Lösungsansätze zu entwickeln. Noch immer ist es wichtig, die Zukunftsfragen zu stellen und anzugehen: Das Zueinanderkommen im wörtlichen Sinne (die Mobilität auf dem Land), das Zusammenleben von früher und später Zugezogenen (Migration) sowie von Alt und Jung, die Frage bezahlbaren und altersgerechten Wohnens, die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Im Zusammenspiel von Politik und Verwaltung, Unternehmen, Regionalentwicklern und nicht zuletzt von Bürgerinnen und Bürgern wurde auch unter Förderung der LEADER Region Schwalm-Aue (www.schwalm-aue.de) in diesen Bereichen Neues auf den Weg gebracht. 

 

Bürgerengagement und Verwaltungshandel neu verbinden

Ergänzend soll nun gefragt werden, ob nicht Bürgerengagement und Verwaltungshandeln auf eine zukunftsweisende Art neu verbunden werden können. Gibt es eine besondere Art und Weise die "richtigen Fragen" zu stellen und in ihre Beantwortung hinein zu gehen, die dem allgegenwärtigen strukturellen Wandel besonders entspricht? 

 

 Beispiel: Der WEGE-Prozess in Daun/Eifel

Als gutes Beispiel dient die Verbandsgemeinde Daun/Eifel mit ihren 38 Ortsgemeinden. Bürgermeister Werner Klöckner berichtet vom "WEGE-Prozess" (Wandel erfolgreich gestalten), besonders aus der Perspektive des Verwaltungshandelns. Verwaltung, Unternehmen, Landwirtschaft, Kirchengemeinden und die Bürgerinnen und Bürger haben sich den gemeinsamen Zielen zugeordnet: Das Thema Gesundheit soll alle Lebens-, Wohn- und Arbeitsbereiche wie ein roter Faden durchdringen. Gemeinsam entwickeln sie lebendige Nachbarschaften, sichern ein gutes Altwerden und fördern Familien. (www.vgv-daun.de)

Dr. Andrea Soboth (Gießen) gehört zu einem kleinen Planungsbüro für Regionalentwicklung. Sie begleitete die Verbandsgemeinde Daun und reflektierte den Prozess in ihrer Dissertation „Gestaltete lokale Veränderungsprozesse – Changemanagement als neues Instrument der Landentwicklung.“ 

(www.ifr-regional.de)

Ort:Kulturbahnhof Wabern, Bahnhofstraße 1, 34590 Wabern


Der Eintritt ist frei. Dauer der Veranstaltung bis 15.30 Uhr

Anmeldung: Gemeinde Wabern, Senioren- und Integrationsarbeit, Frau Alexandra Vogt-Schulz, Landgrafenstraße 9, 34590 Wabern


alexandra.vogt-schulz@wabern.de, Tel.: 05683/5009-35

 

 

Eine Zusammenarbeit der Kommune Wabern, der LEADER-Region Schwalm-Aue, des Evangelischen Forums Schwalm-Eder und der Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Sonntag, den 26.11.2017, 15:00 Uhr

Gedenkcafé zum Ewigkeitssonntag

Der Toten gedenken, die eigene Endlichkeit bedenken - Veranstaltungen zum Ewigkeitssonntag

 

Die Hospizgruppen Frielendorf, Neukirchen und Treysa  laden ein zu einem Miteinander bei Essen und Trinken. In der Trauer tut es manchmal gut mit anderen zusammen zu sein und sich zwangslos austauschen zu können. Auch wird überall ein Büchertisch mit Literatur zum Thema „Abschied nehmen“ aufgebaut sein. Der Eintritt ist frei.

 

 

26. November 2017

15.00 Uhr Gedenk-Café in Remsfeld im Gemeindehaus „Alte Post“ (In der Hebe 5)



Eine Kooperation der ambulanten Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain, des Trauer-und Hospiznetzwerks Schwalm–Eder e.V., des Evangelischen Forums Schwalm-Eder und der jeweiligen Kirchengemeinden

Samstag, den 25.11.2017, 14:30 Uhr

Gedenkmahle zum Ewigkeitssonntag

 

Der Toten gedenken, die eigene Endlichkeit bedenken - Veranstaltungen zum Ewigkeitssonntag


Die Hospizgruppen Frielendorf, Neukirchen und Treysa  laden ein zu einem Miteinander bei Essen und Trinken. In der Trauer tut es manchmal gut mit anderen zusammen zu sein und sich zwangslos austauschen zu können. Auch wird überall ein Büchertisch mit Literatur zum Thema „Abschied nehmen“ aufgebaut sein.

 

 

25. November 2017

14.30 Uhr Gedenk-Cafe in Frielendorf im Dietrich–Bonhoeffer–Haus (Hinter den Höfen 6)

 

25. November 2017

15.00 Uhr Gedenk-Cafe in Treysa im Franz-von-Roques–Haus (Töpferweg 19)

 

25. November 2017

18.30 Uhr  Gottesdienst mit Gedenkmahl im Anschluss

im Altenpflegeheim St. Martin in Neukirchen (Lukanstr. 4)

Kosten:

Der Eintritt ist frei. 


Eine Kooperation der ambulanten Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain, des Trauer-und Hospiznetzwerks Schwalm–Eder e.V., des Evangelischen Forums Schwalm-Eder und der jeweiligen Kirchengemeinden



 

Mittwoch, den 15.11.2017, 15:00 Uhr

Räume der Stille – Orte der Spiritualität. Ökumenische Meditationstage im Kloster Germerode

Liebe Schwestern und Brüder,

hiermit laden wir Sie wieder zu ökumenischen Meditationstagen ein, diesmal ins Kloster Germerode!

 

Termin: 15. – 17. November 2017

Tagungsbeginn ca.15.00 Uhr

Tagungsende ca. 13. Uhr

Abfahrt: 14.00 Uhr, Dekanat, Domplatz 10

Kosten: ca. 135 € (eigene Anreise, Fahrgemeinschaften können gebildet werden)

 

Im herbstlichen Germerode am Meißner wollen wir Stille und Spiritualität suchen, meditieren und in der Heiligen Schrift lesen. Dabei werden wir uns mit dem Leben und Wirken des Propheten Elia (1. Königebuch) befassen.

 

Leitung:
Dekanin Sabine Tümmler und Dechant Jörg-Stefan Schütz

 

Wir bitten Sie, sich bis zum 31. Okt. 2017 verbindlich im Evang. Dekanat, Domplatz 10, 34560 Fritzlar (Tel. 05622-1625) oder im Kath. Pfarramt, Dr. Jestädt-Platz 11, 34560 Fritzlar (Tel. 05622-9999-0) anzumelden.

Dienstag, den 14.11.2017, 19:30 Uhr

Lohner Themenabende zu 500 Jahren Reformation: Die Sprache des Glaubens

Referentin: Susanne Niemeyer, Hamburg

 

Wer von Susanne Niemeyer gelesen hat, ist von ihrem frischen Stil und einer den vielen kleinen Details des Lebens liebevoll zugewandten Art begeistert. Sie schreibt über die Suche nach dem Paradies oder warum Gott Niedersachsen erst am achten Tag der Schöpfung erschuf. Sie wirbt für kreatives Schreiben und eine Silvesterreise nach Schweden und das „Pippilottaprinzip“ als Lebenshaltung: „Wir suchen das Weite - im Kopf und unterwegs“ (www.freudenwort.de). Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie mit der bekannten Autorin auf die Auswirkungen der Reformation.

Ort:Ort: Evangelische Kirche Fritzlar-Lohne, Pfarrweg 3, 34560 Fritzlar


 Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, den 08.11.2017, 10:00 Uhr

Weibliche Genitalbeschneidung - Sensibel sein, lösungsorientiert helfen, Kinder und Frauen schützen

Im Zuge der Migration wird die Praxis der Beschneidung von Mädchen in die Einwanderungsländer getragen. In Deutschland leben derzeit schätzungsweise 48.000 betroffene Frauen. Bis zu 6.000 Mädchen sind in Deutschland akut gefährdet, Opfer zu werden. Obwohl die Anzahl der Betroffenen beständig steigt, fehlt es an einer kritischen Diskussion, besonders in der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten. Vielfach verhindern Unkenntnis und fehlende Sensibilisierung eine adäquate Unterstützung der Betroffenen und wirksame Prävention.

Das Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen „FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.“ versucht, weibliche Genitalbeschneidung durch Aufklärung zu enttabuisieren und hier lebende Mädchen vor einer Beschneidung zu schützen. Außerdem sollen betroffene Frauen eine kultursensible und adäquate gesundheitliche Versorgung und psychosoziale Betreuung erhalten.

Während des Workshops arbeiten die Teilnehmenden in Gruppen daran, die eigene Rolle in  Berufspraxis und Ehrenamt kritisch zu reflektieren und eine professionelle Haltung zum Thema zu entwickeln. Dies bildet die Grundlage dafür, um (kultur)sensibel, problemzentriert und lösungsorientiert mit betroffenen Frauen und ihren Familien zu arbeiten und aufklärend sowie präventiv zu wirken.

Ort:Elisabethhaus, Auf der Leith 4, 34613 Schwalmstadt
Verantwortlich:

Eine Kooperation des Evangelischen Forums Schwalm-Eder mit dem Forum Asyl Schwalmstadt und der Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks im Schwalm-Eder-Kreis



Der Eintritt ist frei (um eine Spende für Speisen/Getränke wird gebeten). Dauer: bis 16.00 Uhr.

Die Anmeldung ist erforderlich: gemeinschaft@hephata.de