Donnerstag, den 16.06.2016, 19:00 Uhr

Mit Luther in Brasilien

Die abenteuerliche Reise Hans Stadens und sein Bericht (»Wahrhaftige Historia«) im Jahre 1557 als Beispiel volkstümlicher Glaubensvermittlung

Referentin:

Dr. Uwe Schäfer (Wasenberg), Schulpfarrer Melanchthon-Schule Steinatal

Ort:Evangelisches Gemeindehaus Wasenberg Am Pfarrhaus 3, 34628 Willingshausen-Wasenberg
Dienstag, den 10.05.2016, 19:30 Uhr

In memoriam David Bowie

Einladung zum Hof Wicke, Edermünde
Ein multimedialer Vortrag mit Dr. Lothar Jahn, Hofgeismar

Einlass: 18.30 Uhr

 

Ort:Gasthaus Krone, Holzhäuser Str. 2, 34576 Homberg (Efze)
Donnerstag, den 07.04.2016, 10:00 Uhr

"Sag' mir, was du isst"

Seit vielen Jahren baut der landwirtschaftliche Betrieb Wicke in Edermünde-Besse Kartoffeln an. Die Böden in Nordhessen sind gut, somit erwirtschaftet man im Chattengau hochwertige Kartoffeln. Die Familie Wicke hat sich inzwischen auch auf die Weiterverarbeitung der Kartoffeln eingerichtet. Vor Ort werden die Feldfrüchte geschält und an den Endverbraucher geliefert.

Sie sind eingeladen, sich den Betrieb am o. g. Termin anzuschauen. Bitte melden Sie sich im Rathaus von Gudensberg, 05603 9330, Bürgerbüro an. Es stehen 25 Plätze zur Verfügung.    

Donnerstag, den 10.03.2016, 10:00 Uhr

Methodenseminar „Altenarbeit“ Anders

"Altenarbeit" Anders das sind Methodenseminare für die Arbeit mit Menschen in der Zweiten Lebenshälfte, die Studierende und Mitarbeitende in der kirchlichen Seniorenarbeit, Gemeindearbeit und Erwachsenenbildung mit den neuesten Erkenntnissen, und Entwicklungen der Seniorenarbeit bekannt machen.

Das Methodenseminar wird mit einem Impuls Vortrag von Sonya Winterberg von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen, Berlin beginnen.

Im praktischen Teil werden die Teilnehmenden neue Methoden in praxisnahen Workshops selbst kennenlernen.

Warum interessiert uns das?

In den letzten 10-15 Jahren haben sich die 55plus Generationen differenziert. Die Babyboomer gehen auf den Ruhestand zu. Ein Paradigmenwechsel steht an. "Die Alten" gibt es nicht und an kirchliche "Altenarbeit" stellen sich neue Herausforderungen.

Praxisnah werden neue Methoden vorgestellt: Stadtgespräch/Litfaßsäule, Veranda Social Club, Erzählcafé, GRIPS (Kompetenz im Alter) u.a.

Neugierig? Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Referentin:

Tel: 06181-969120, Fax: 06181-9691222,

E-Mail: zweite.lebenshaelfte@ekkw.de oder beim Evangelischen Forum

Ort:Ev. Gemeindehaus Franz.-Roques, Töpferweg 19, Schwalmstadt-Treysa 34613
Verantwortlich:

Verantwortlich: Annegret Zander
in Kooperation mit Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Geschäftsführer Evangelisches Forum Schwalm-Eder 

Kosten:

15 € (Unkostenbeitrag einschl. Verpflegung);
10 € Studierende (Unkostenbeitrag einschl. Verpflegung

Anmledung:

Tel: 06181-969120, Fax: 06181-9691222,
E-Mail: zweite.lebenshaelfte@ekkw.de oder beim Evangelischen Forum



Diese Fortbildung ist eine Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (PTI)

Donnerstag, den 18.02.2016, 14:00 Uhr

Ko-Kreation von Gemeinwohl

Kirche und Diakonie als Partner und Gestalter des Wandels im ländlichen Raum
Der Fachtag lädt dazu ein, die Herausforderungen peripherer Gemeinden als Gemeinschaftsaufgabe zu denken und anzugehen. Nach einer Einführung zum Verhältnis von Kirche und Diakonie durch Dr. h.c. Jürgen Gohde und Referaten zur besonderen Lage und Versorgungsproblematik ländlicher Räume, wird ein interaktiver Teil methodische Zugänge der Engagementförderung öffnen. Ein Podium von Netzwerkern und Expertinnen geht am Ende des 1. Tages auf Erfahrungen und Besonderheiten der lokalen Zusammenarbeit ein. Tag 2 öffnet Einblicke in verschiedene Handlungsfelder der kommunalen Daseinsvorsorge und bietet in 7 Workshops Gelegenheit, praktische Lösungsansätze kennenzulernen, die auf Schrumpfungsprozesse und strukturellen Wandel kreativ und ambitioniert Antwort geben. Die abschließende Podiumsdiskussion nimmt Bezug auf die Gesundheitsreform und widmet sich dabei dezidiert Fragen der Pflege und Prävention als Anliegen und Aufgabe einer gemeinschaftlichen Verantwortung in den Kommunen.

Programm und Flyer:http://bit.ly/1RwaVhH 

Anmeldung:http://bit.ly/1JEKund

Kontakt:
Zentrum Gesundheit, Rehabilitation und Pflege
Volker Amrhein
Caroline-Michaelis-Straße 1
10115 Berlin
Telefon: +49 30 65211-1011
Telefax: +49 30 65211-3011
volker.amrhein@diakonie.de

Mittwoch, den 03.02.2016, 14:00 Uhr

Zwischen Ohnmacht und Mut – Die Verantwortung des Individuums in einer globalisierten Welt

Ein Vortrag von Dana Giesecke, wissenschaftliche Leiterin und Geschäftsführerin der Stiftung »Futurzwei«. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, unter dem Motto »Wir fangen schon mal an« aufzuzeigen, dass bereits in verschiedenen »Laboren der Zivilgesellschaft« eine zukunftsfähige Kultur des Mitmachens und Lebens gelebt wird. »Verantwortungsbewusste Unternehmer, kreative Schulleitungen, Bürgerinitiativen, studentische Startups oder einzelne Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass man das Unerwartbare tun kann. Sie nutzen ihre Handlungsspielräume, um zukunftsfähige Lebensstile und Wirtschaftsweisen zu entwickeln.« (www.futurzwei.org)

Es gibt Workshops für Schule und Gemeinde zum Thema »Zukunftsfähiges Wirtschaften« und anderen Postwachstumsthemen. Pädagoginnen und Pädagogen fragen sich: Wo ist der Ort der Schule angesichts dieser Themen heute? Was können wir im pädagogischen Geschehen zur Ermutigung beitragen? Praxisnahe Ökologie-Didaktik und Anleitung zu geistiger und materieller »Entrümpelung« und kleine Übungen in »Hirni-Fragen« (Kinderfragen zu Zukunftsthemen, die nicht so leicht zu beantworten sind) sollen zeigen, dass zu einer »enkeltauglichen Gesellschaft« auch Spaß und ein Gewinn an Lebensqualität gehören. 

Referentin:

Dana Giesecke, Soziologin (Potsdam)

Ort:Melanchthon-Schule Steinatal, Steinatal 1, 34628 Willingshausen-Steinatal


Diese Fortbildung ist eine Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (PTI)

Donnerstag, den 21.01.2016, 16:00 Uhr

„Sag‘ mir, was du isst“ Regional, saisonal, schmackhaft und gut in Gudensberg

Betriebsbesichtigung in der Traditionsmetzgerei Kramer in Nassenerfurth
(Am Mühlenteich 6, 34582 Borken-Nassenerfurth)

Ein Rundgang von anderthalb Stunden durch einen modernen Handwerksbetrieb mit Führung durch den Inhaber und Meister Axel Kramer mit anschließender Verkostung (Unkostenbeitrag 10 € inkl. Getränken). Anmeldung notwendig, da begrenzte Platzzahl, beim Evangelischen Forum.


Weitere Termine:
Kartoffeln: 25.02.2016, 19.30 Uhr mit Klaus Minkel
Brot und Backwaren: 03.03.2016, 19.30 Uhr mit Christof und Günter Schwarz
Kräuter: 14.04.2016, 19.30 Uhr mit Petra Knieling

Ort:Traditionsmetzgerei Kramer in Nassenerfurth, Am Mühlenteich 6, 34582 Borken-Nassenerfurth


Eine Kooperation der Stadt Gudensberg und des Evangelischen Forums Schwalm-Eder mit Partnern aus der Region

Dienstag, den 01.12.2015, 19:00 Uhr

Luther (und die Reformation) 1517 – 2017

Der bekannte Historiker Heinz Schilling aus Berlin nimmt eine grundlegende Einschätzung der Reformation vor und ordnet den Reformator, seine Motive, sein Denken und Handeln in zweifacher Hinsicht ein. Einerseits wird Martin Luther zusammen mit den anderen Hauptakteuren seiner Zeit betrachtet, die 27 nicht – wie meist üblich – als unterlegen, sondern als gleichrangig behandelt werden. Andererseits wird das Fremde an Luther und seiner Zeit hervorgehoben.

Die heute schwer verständliche Allzuständigkeit und Absolutheit der Religion und deren universelle Durchdringung des individuellen wie des kollektiven Lebens, der Kultur ebenso wie der Politik und Gesellschaft werden nachgezeichnet. Darauf aufbauend wird ein umfassendes Luther-Gedenken 2017 skizziert. Nicht nur die Bedeutung von Lehre und Werk des Reformators für die lutherische oder die evangelischen Kirchen werden in Erinnerung gerufen, sondern auch und vor allem deren Bedeutung für die Entwicklung und Gestaltung der modernen Gesellschaft allgemein. Heinz Schilling: »Wenn die These von einer Weltwirkung der Reformation inhaltlich Sinn geben soll, dann reicht eine theologisch dogmatische Begründung nicht aus. Vielmehr sind sachlich weiter greifend die Folgen für unsere säkulare Zivilgesellschaft plausibel zu machen.«

Referentin:

Prof. Dr. Dr. theol. h.c. Heinz Schilling, Historiker (Berlin)

Ort:Reformationskirche Homberg, Kirchplatz, 34576 Homberg (Efze)


In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Homberg und dem Kirchenkreis Fritzlar-Homberg 

Donnerstag, den 26.11.2015, 19:00 Uhr

Die Homberger Synode von 1526 als frühes europäisches Modell von Bürgerbeteiligung in einem Reformprozess der Kirche

Eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit den Entstehungsbedingungen und Wirkungen der spezifischen Ausprägung der Reformation in ihrer hessischen Tradition. Philipp von Hessen (1504-1567) hat es mit Hilfe der Homberger Synode (1526) vermocht, eine Bürgerbewegung positiv aufzunehmen und in eine Institution umzuwandeln. Diese Institution bestand fortan aus geordneten Reformschritten sowie einem Bildungsprogramm mit einer Ausstrahlung bis heute: Gründung der ersten Grundschule in Morschen, Gründung der Universität Marburg 1527, Ausrichten des Marburger Religionsgesprächs 1529, Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung mit Einführung der Konfirmation als Beitrag der hessischen Kirche für den Protestantismus.

Referentin:

Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach (Fritzlar)

Ort:Reformationskirche Homberg, Kirchplatz, 34576 Homberg (Efze)


In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Homberg und dem Kirchenkreis Fritzlar-Homberg

Montag, den 09.11.2015, 18:30 Uhr

Zum Holocaustgedenken

Schritte durch die Stadt und eine abschließende Feierstunde auf dem jüdischen Friedhof – eine Zeit der Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Judenvernichtung in Fritzlar – Zeit für Gedenken und beschämtes Schweigen, konkrete Orte der Schuld und Scham vor Augen. Eine ökumenische Prozession der christlichen Gemeinden zusammen mit den Schulen der Stadt vom Ort der ehemaligen Synagoge über die Gießener Straße hin zum jüdischen Friedhof im Schladenweg.

Referentin:

Pfarrer Wolfram Köhler, Evangelische Kirchengemeinde Fritzlar



In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Fritzlar, der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Fritzlar, dem Evangelischen Kirchenkreis Fritzlar-Homberg und den Schulen der Stadt