Donnerstag, den 18.02.2016, 14:00 Uhr

Ko-Kreation von Gemeinwohl

Kirche und Diakonie als Partner und Gestalter des Wandels im ländlichen Raum
Der Fachtag lädt dazu ein, die Herausforderungen peripherer Gemeinden als Gemeinschaftsaufgabe zu denken und anzugehen. Nach einer Einführung zum Verhältnis von Kirche und Diakonie durch Dr. h.c. Jürgen Gohde und Referaten zur besonderen Lage und Versorgungsproblematik ländlicher Räume, wird ein interaktiver Teil methodische Zugänge der Engagementförderung öffnen. Ein Podium von Netzwerkern und Expertinnen geht am Ende des 1. Tages auf Erfahrungen und Besonderheiten der lokalen Zusammenarbeit ein. Tag 2 öffnet Einblicke in verschiedene Handlungsfelder der kommunalen Daseinsvorsorge und bietet in 7 Workshops Gelegenheit, praktische Lösungsansätze kennenzulernen, die auf Schrumpfungsprozesse und strukturellen Wandel kreativ und ambitioniert Antwort geben. Die abschließende Podiumsdiskussion nimmt Bezug auf die Gesundheitsreform und widmet sich dabei dezidiert Fragen der Pflege und Prävention als Anliegen und Aufgabe einer gemeinschaftlichen Verantwortung in den Kommunen.

Programm und Flyer:http://bit.ly/1RwaVhH 

Anmeldung:http://bit.ly/1JEKund

Kontakt:
Zentrum Gesundheit, Rehabilitation und Pflege
Volker Amrhein
Caroline-Michaelis-Straße 1
10115 Berlin
Telefon: +49 30 65211-1011
Telefax: +49 30 65211-3011
volker.amrhein@diakonie.de

Mittwoch, den 03.02.2016, 14:00 Uhr

Zwischen Ohnmacht und Mut – Die Verantwortung des Individuums in einer globalisierten Welt

Ein Vortrag von Dana Giesecke, wissenschaftliche Leiterin und Geschäftsführerin der Stiftung »Futurzwei«. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, unter dem Motto »Wir fangen schon mal an« aufzuzeigen, dass bereits in verschiedenen »Laboren der Zivilgesellschaft« eine zukunftsfähige Kultur des Mitmachens und Lebens gelebt wird. »Verantwortungsbewusste Unternehmer, kreative Schulleitungen, Bürgerinitiativen, studentische Startups oder einzelne Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass man das Unerwartbare tun kann. Sie nutzen ihre Handlungsspielräume, um zukunftsfähige Lebensstile und Wirtschaftsweisen zu entwickeln.« (www.futurzwei.org)

Es gibt Workshops für Schule und Gemeinde zum Thema »Zukunftsfähiges Wirtschaften« und anderen Postwachstumsthemen. Pädagoginnen und Pädagogen fragen sich: Wo ist der Ort der Schule angesichts dieser Themen heute? Was können wir im pädagogischen Geschehen zur Ermutigung beitragen? Praxisnahe Ökologie-Didaktik und Anleitung zu geistiger und materieller »Entrümpelung« und kleine Übungen in »Hirni-Fragen« (Kinderfragen zu Zukunftsthemen, die nicht so leicht zu beantworten sind) sollen zeigen, dass zu einer »enkeltauglichen Gesellschaft« auch Spaß und ein Gewinn an Lebensqualität gehören. 

Referentin:

Dana Giesecke, Soziologin (Potsdam)

Ort:Melanchthon-Schule Steinatal, Steinatal 1, 34628 Willingshausen-Steinatal


Diese Fortbildung ist eine Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (PTI)

Foto: Fotolia.de/©jd-photodesign
Donnerstag, den 21.01.2016, 16:00 Uhr

„Sag‘ mir, was du isst“ Regional, saisonal, schmackhaft und gut in Gudensberg

Betriebsbesichtigung in der Traditionsmetzgerei Kramer in Nassenerfurth
(Am Mühlenteich 6, 34582 Borken-Nassenerfurth)

Ein Rundgang von anderthalb Stunden durch einen modernen Handwerksbetrieb mit Führung durch den Inhaber und Meister Axel Kramer mit anschließender Verkostung (Unkostenbeitrag 10 € inkl. Getränken). Anmeldung notwendig, da begrenzte Platzzahl, beim Evangelischen Forum.


Weitere Termine:
Kartoffeln: 25.02.2016, 19.30 Uhr mit Klaus Minkel
Brot und Backwaren: 03.03.2016, 19.30 Uhr mit Christof und Günter Schwarz
Kräuter: 14.04.2016, 19.30 Uhr mit Petra Knieling

Ort:Traditionsmetzgerei Kramer in Nassenerfurth, Am Mühlenteich 6, 34582 Borken-Nassenerfurth


Eine Kooperation der Stadt Gudensberg und des Evangelischen Forums Schwalm-Eder mit Partnern aus der Region

Foto: Photocase.de/©AllzweckJack
Dienstag, den 01.12.2015, 19:00 Uhr

Luther (und die Reformation) 1517 – 2017

Der bekannte Historiker Heinz Schilling aus Berlin nimmt eine grundlegende Einschätzung der Reformation vor und ordnet den Reformator, seine Motive, sein Denken und Handeln in zweifacher Hinsicht ein. Einerseits wird Martin Luther zusammen mit den anderen Hauptakteuren seiner Zeit betrachtet, die 27 nicht – wie meist üblich – als unterlegen, sondern als gleichrangig behandelt werden. Andererseits wird das Fremde an Luther und seiner Zeit hervorgehoben.

Die heute schwer verständliche Allzuständigkeit und Absolutheit der Religion und deren universelle Durchdringung des individuellen wie des kollektiven Lebens, der Kultur ebenso wie der Politik und Gesellschaft werden nachgezeichnet. Darauf aufbauend wird ein umfassendes Luther-Gedenken 2017 skizziert. Nicht nur die Bedeutung von Lehre und Werk des Reformators für die lutherische oder die evangelischen Kirchen werden in Erinnerung gerufen, sondern auch und vor allem deren Bedeutung für die Entwicklung und Gestaltung der modernen Gesellschaft allgemein. Heinz Schilling: »Wenn die These von einer Weltwirkung der Reformation inhaltlich Sinn geben soll, dann reicht eine theologisch dogmatische Begründung nicht aus. Vielmehr sind sachlich weiter greifend die Folgen für unsere säkulare Zivilgesellschaft plausibel zu machen.«

Referentin:

Prof. Dr. Dr. theol. h.c. Heinz Schilling, Historiker (Berlin)

Ort:Reformationskirche Homberg, Kirchplatz, 34576 Homberg (Efze)


In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Homberg und dem Kirchenkreis Fritzlar-Homberg 

Foto: Wikipedia.de/©Uwe Aranas (CC BY 3.0)
Donnerstag, den 26.11.2015, 19:00 Uhr

Die Homberger Synode von 1526 als frühes europäisches Modell von Bürgerbeteiligung in einem Reformprozess der Kirche

Eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit den Entstehungsbedingungen und Wirkungen der spezifischen Ausprägung der Reformation in ihrer hessischen Tradition. Philipp von Hessen (1504-1567) hat es mit Hilfe der Homberger Synode (1526) vermocht, eine Bürgerbewegung positiv aufzunehmen und in eine Institution umzuwandeln. Diese Institution bestand fortan aus geordneten Reformschritten sowie einem Bildungsprogramm mit einer Ausstrahlung bis heute: Gründung der ersten Grundschule in Morschen, Gründung der Universität Marburg 1527, Ausrichten des Marburger Religionsgesprächs 1529, Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung mit Einführung der Konfirmation als Beitrag der hessischen Kirche für den Protestantismus.

Referentin:

Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach (Fritzlar)

Ort:Reformationskirche Homberg, Kirchplatz, 34576 Homberg (Efze)


In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Homberg und dem Kirchenkreis Fritzlar-Homberg

Montag, den 09.11.2015, 18:30 Uhr

Zum Holocaustgedenken

Schritte durch die Stadt und eine abschließende Feierstunde auf dem jüdischen Friedhof – eine Zeit der Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Judenvernichtung in Fritzlar – Zeit für Gedenken und beschämtes Schweigen, konkrete Orte der Schuld und Scham vor Augen. Eine ökumenische Prozession der christlichen Gemeinden zusammen mit den Schulen der Stadt vom Ort der ehemaligen Synagoge über die Gießener Straße hin zum jüdischen Friedhof im Schladenweg.

Referentin:

Pfarrer Wolfram Köhler, Evangelische Kirchengemeinde Fritzlar



In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Fritzlar, der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Fritzlar, dem Evangelischen Kirchenkreis Fritzlar-Homberg und den Schulen der Stadt

Sonntag, den 08.11.2015, 10:00 Uhr

Literaturgottesdienst Fritzlar

Eine Auseinandersetzung mit dem existenzphilosophischen amerikanischen Autor Irwin D. Yalom, der von sich sagt: »Ich habe – als ein Mensch, der selbst in nicht allzu ferner Zukunft sterben wird, und als Psychiater, der Jahrzehnte damit verbracht hat, sich mit der Todesfurcht zu befassen – das deutliche Gefühl, dass uns die Konfrontation mit dem Tod erlaubt, statt eine giftige Büchse der Pandora zu öffnen, das Leben in reicherer, mitfühlenderer Form wieder aufzunehmen.«

Wie geht der christliche Glaube mit der Auferstehungshoffnung um: jenseits von billiger Vertröstung einerseits und der Endgültigkeit des irdischen Lebens andererseits? Was ist unser einziger Trost im Leben und im Sterben (Hessischer Katechismus)? Im Dialog mit Irwins Buch soll das zur Sprache kommen.

Referentin:

Dekan Dr. Helmut Umbach und das Team der Evangelischen Frauenhilfe Fritzlar

Ort:Evangelische Stadtkirche, Gießener Str., 34560 Fritzlar


In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Fritzlar

Foto: Wikipedia.de/©Uwe Aranas (CC BY 3.0)
Donnerstag, den 05.11.2015, 19:30 Uhr

Wollschwein, Wurstglück, Wohlbehagen

Was Sie schon immer über Ahle Wurscht wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten!? Ein Porträt mit praktischen Übungen

Für die Region Nordhessen gilt: »Ahle Wurscht« ist in (fast) aller Munde. Intensive Reflexion ist dem Genuss abträglich; doch lohnt es sich durchaus, einige Gedanken auf die »Ahle Wurscht« zu verwenden: Wo liegt ihre Heimat und wo deren Grenzen? Gibt es bei der Herstellung der »Ahlen Wurscht« nur einen Königsweg oder viele Wege zu einem guten Produkt. Gibt es bestimmte Vorlieben bei den Konsumenten, was sind ideale Begleiter zu einem vollkommenen Wurstglück? »Ahle Wurscht« ist ein eher konservatives Produkt: Sollte es dennoch Innovationen und Entwicklungen, etwa eine »Ahle Wurscht 2.0« geben?

Referentin:

Karl Waldeck, Direktor der Evangelischen Akademie Hofgeismar, gebürtiger Nordhesse und bekennender Freund der »Ahlen Wurscht«, geht diesen und anderen Fragen nach.

Ort:Kulturhaus Synagoge, Hintergasse 23, 34281 Gudensberg
Verantwortlich:

Musik: Jochen Faulhammer (Bariton und Klavier) zeigt auf künstlerische Weise, dass »die Ahle Wurscht auch klingt«.

Zum Vortrag gehören Verkostungen aus der Region.

Kosten:

Unkostenbeitrag: 5,00 €



In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Hofgeismar und der Stadt Gudensberg

Sonntag, den 01.11.2015, 18:00 Uhr

Dietrich Bonhoeffer: Glaube – Liebe – Widerstand – Zivilcourage

Am 9. April 2015 jährte sich zum 70. Mal das Todesjahr Dietrich Bonhoeffers. Bonhoeffers christliche Überzeugung hat ihm das Rückgrat für Widerstand und Zivilcourage in der Zeit des Dritten Reiches gegeben. Er bleibt als Glaubensvorbild und mit seinen theologischen Überzeugungen gleichermaßen inspirierend wie herausfordernd für Menschen, die heute ihrem Glauben ein Gesicht geben. Im Rahmen des Reformationsempfangs des Evangelischen Kirchenkreises Melsungen führt die Schlossakademie Otto-Maria Hermann und das Europäische Theaterstudio e. V. Berlin/Brandenburg das eindrückliche Theaterstück in der Evangelischen Stadtkirche Melsungen auf: »Dietrich Bonhoeffer: Glaube – Liebe – Widerstand – Zivilcourage«. Im Rahmen des Reformationsempfangs wird zudem der Innovationspreis des Kirchenkreises »Das Goldene Senfkorn« verliehen. Er würdigt Ideen und Projekte, die in den Kirchengemeinden neue Begegnungen von Menschen mit dem Evangelium ermöglichen.

Ensemble: Schlossakademie Otto-Maria Hermann und das Europäische Theaterstudio e. V. Berlin/Brandenburg

Ort:Evangelische Stadtkirche Melsungen, Kirchstraße, 34212 Melsungen


In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchenkreis Melsungen

Montag, den 19.10.2015, 15:00 Uhr

Räume der Stille – Orte der Spiritualität Ökumenische Meditationstage im Kloster Bursfelde

Im herbstlichen Bursfelde an der Weser wollen wir meditieren und in der Heiligen Schrift lesen. Für die Kirche ist es immer wieder wichtig, sich auf ihre Gründungsgeschichten zu beziehen. Diesmal sollen Texte aus der Offenbarung des Johannes gelesen und meditiert werden.

Leitung:
Dekan Dr. Helmut Umbach und Dechant Jörg-Stefan Schütz (Fritzlar)

Tagungsbeginn und -ende:
jeweils um 15.00 Uhr

Abfahrt:
14.00 Uhr, Dekanat Fritzlar, Domplatz 10 (Fahrgemeinschaften)

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Kosten:

ca. 135 € (inkl. zwei Übernachtungen und Vollverpflegung)

Anmledung:

bis zum 18.09.2015 verbindlich im Dekanat, Domplatz 10, 34560 Fritzlar (05622 1625).



In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Fritzlar, dem Evangelischen Kirchenkreis Fritzlar-Homberg und dem Katholischen Dekanat Schwalm-Eder

Foto: Wikipedia.de/©Tine (CC BY 3.0)