Freitag, den 25.10.2019, 09:00 Uhr

Die Zukunft der Pflege liegt im Quartier - Was Familie, Nachbarschaft, Kommune und Profis dazu beitragen können

Der demographische Wandel verändert die Gesellschaft. Er ist mit einer längeren Lebenserwartung und ihren Chancen verbunden, aber auch mit einer wachsenden Anzahl von Pflegebedürftigen. Schon jetzt benötigen immer mehr Menschen Unterstützung und Begleitung im Alltag. Und Experten prognostizieren: Die Versorgungslücke in der Pflege wächst. Das wirkt sich vor Ort aus: zu Hause, in der Kommune, der Kirchengemeinde, im Gemeinwesen. Wie sieht die Zukunft der Pflege aus? Was brauchen pflegende Angehörige? Wie können Pflegeeinrichtungen lebendige Orte der Begegnung werden?

Referentin:

Hauptvortrag: Dr. hc. Jürgen Gohde (Kassel)

 

Referentinnen und Referenten der Arbeitsgruppen:

Kirsten Dittmann (Quartiermanagerin, Kassel-Forstfeld)

Ernst Boltner (Krafts Hof, Marburg-Sterzhausen)

Heike Scheutzel und Dietrich Hering (FÄN-Projekt, Kassel-Niederzwehren)

Sigried Giesen (Pflegeheim des Vereins praktischer Lebenshilfe, Malsfeld-Beiseförth)

Martina Dörrbecker (Quartiermanagerin Altenhilfe Treysa) und Doris Schäfer (Vorsitzende Altenhilfe Treysa)

 

Der Veranstaltungsflyer mit dem Programmverlauf kann hier heruntergeladen werden:

www.hephata.de/wir-ueber-uns/forum-diakonische-kirche.php

Ort: Hephata, Kirchsaal, 34613 Schwalmstadt-Treysa
Kosten:

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmledung:

Zur Erleichterung der Planung bitten wir um Anmeldung: bis zum 27.09.2019. - Die kurzfristige Teilnahme ohne Anmeldung ist aber möglich.

Auf der genannten Hephata-Homepage ist eine Online-Anmeldung möglich.



 

 

Montag, den 12.08.2019, 09:00 Uhr

Ab sofort ausleihbare Wanderausstellung! - Vor 80 Jahren: „Kindertransporte“ zur Rettung jüdischer Kinder

Auch aus der Region Schwalm-Eder wurden vor 80 Jahren jüdische Kinder gerettet. Ihre Eltern schickten sie nach England - Schmach und Leid in Deutschland und den eigenen sicheren Tod vor Augen.

Mit der Steinwaldschule Neukirchen, der Melanchthonschule aus Willingshausen-Steinatal und dem Schwalmgymnasium Treysa hatte sich das Evangelische Forum Schwalm-Eder zu einer Partnerschaft verbunden, um eine Gedenkausstellung zu realisieren, initiiert und wissenschaftlich begleitet von dem Pädagogen Jürgen Junker als Ausstellungskurator.

Die Jugendlichen und die verantwortlichen Lehrerinnen recherchierten die historischen Stoffe und Biografien von fünf Kinden: Doris Mathias und Jack Spier (Treysa), Ernst Meier und Walter Spier (Neukirchen). Bei Hannelore Schön (Treysa) wird an ihre Ermordung nach der Verhaftung in den Niederlanden erinnert.

Die Partnerschulen waren kreativ in der Gestaltung eigener Veranstaltungen und offen für die Begegnung mit den Angehörigen der Überlebenden, die aus diesem Anlass zu Besuchen kamen. Der Kirchenkreis Ziegenhain, der Stadtgeschichtliche Arbeitskreis in Schwalmstadt und die Stadt Schwalmstadt haben das Projekt aktiv und mit eigenen Mitteln unterstützt.

 

 

Ort: Schwalm-Eder-Kreis


Die Wanderausstellung wurde im Juni 2019 zum ersten Mal in der Stadtkirche Treysa gezeigt, sie kann im Laufe des Jahres ausgeliehen werden.

Die Konditionen:

  • Die zwölf Rollups der Ausstellung können von Kommunen, Schulen, Kirchengemeinden und anderen Gestaltern des öffentlichen Raumes kostenfrei ausgeliehen werden.
  • Die Ausleihe wird im Regelfall für einen Zeitraum von zwei Wochen an einem Standort angestrebt.
  • Das Material ist nicht feuchtigkeitsempfindlich und für Foyersituationen gut geeignet.
  • Eine formlose Kontaktaufnahme genügt. Die Terminierung ist Verabredungssache, ebenso die Übergabe.
  • Falls eine Veranstaltung dazu geplant ist oder werden soll, könnte auch eine Veranstaltungsbegleitung verabredet werden (Einführung, Erläuterungen, Ideen zur eigenständigen Recherche …).
  • "Nachmacher" sind ausdrücklich erwünscht und können in Konzept und Realisierung beraten (ggf. auch begleitet) werden.

 

Ich lade Sie ein, das Thema auch in Ihrer Gemeinde, Schule oder Ihrem Arbeitsbereich öffentlich zu machen und als Gesprächsaufhänger für eine verantwortungsbewusste geschichtliche Erinnerungsarbeit zu nutzen!

Pfarrer Dierk Glitzenhirn

 

 

Freitag, den 28.06.2019, 12:00 Uhr

"Erinnerungen an die Kindertransportkinder"

Noch bis zum 28. Juni, 12.00 Uhr ist in der offenen Stadtkirche Treysa die Ausstellung "Erinnerungen an die Kindertransportkinder" tagsüber bis zum Beginn der Schulferien zu sehen.

Ein bewegendes Projekt zusammen mit den Schulen (Melanchthon-Schule Steinatal, Schwalmgymnasium Treysa und Steinwaldschule Neukirchen), einschließlich der Verlegung von Stolpersteinen, kommt zum Abschluss. Vielen Dank an alle Mitwirkenden! Nun sind die Materialien in Form einer Wanderausstellung öffentlich zu sehen. In Treysa ist die erste Gelegenheit.

Die Ausstellung kann von öffentlichen Einrichtungen kostenfrei ausgeliehen werden.

Kontakt: forum.schwalm-eder@ekkw.de.

Ort: 34613 Schwalmstadt-Treysa
Samstag, den 04.05.2019, 13:00 Uhr

Stolpersteinverlegung

Sehr herzlich laden wir Sie im Namen der Partner zu einer Feierstunde ein, anlässlich der Verlegung der STOLPERSTEINE in Schwalmstadt-Treysa, am Samstag, den 4. Mai 2019, 13.00 Uhr, in der Stadtkirche Treysa.

Wir ehren damit Doris Mathias (ehemals Braugasse 3) und Hans Joachim Spier (ehemals Wagnergasse 22) und ihre ermordeten Angehörigen, die zum Opfer des nationalsozialistischen Antisemitismus und seiner Gräueltaten wurden. Vor achtzig Jahren konnten diese beiden Kinder aus Treysa gerettet werden, indem ihre Familien sie im Rahmen eines einmaligen Hilfsprogramms aus ihrer Heimat wegschickten.

Hilfsbereite Menschen, vornehmlich in England und den Niederlanden nahmen diese sogenannten „Kindertransportkinder“ aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen auf und retteten ihnen das Leben. Geschätzt wurden dadurch 12 000 bis 20 000 Kinder vor dem Holocaust bewahrt. Wir sind dankbar dafür und versammeln uns zu ihrem Andenken.

Den Schülerinnen und Schülern des Schwalmgymnasiums und der Melanchthonschule Steinatal, die dem Schicksal von Doris Mathias und Hans Joachim Spier im Rahmen von Projekttagen nachgegangen sind, gebührt unser Dank. Sie haben für uns diese Erinnerung frei gelegt und das Schicksal der Kindertransportkinder dem Vergessen entrissen.

Wir freuen uns, dass der Künstler Gunter Demnig und seine Frau Katja die Fortschreibung der Geschichte des Kunstdenkmals STOLPERSTEINE in unserer Stadt ermöglichen und die Stolpersteine an dem Tag persönlich verlegen.

Wir danken außerdem allen, die diese neuerliche Verlegung von Stolpersteinen in Schwalmstadt auch durch finanzielle Unterstützung möglich gemacht haben.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!

Mit herzlichen Grüßen

Dierk Glitzenhirn und Jürgen Junker

(Evangelisches Forum Schwalm-Eder)

Referentin:

Künstler Gunter Demnig: KunstDenkmal STOLPERSTEINE

Ort: Stadtkirche Treysa, Kirchplatz, 34613 Schwalmstadt-Treysa


 

Die Partner: Evangelisches Forum Schwalm-Eder, Evangelischer Kirchenkreis Ziegenhain, Gedenkstätte und Museum Trutzhain, Konfirmationsstadt Schwalmstadt, Melanchthonschule Steinatal, Schwalmgymnasium Treysa

Dienstag, den 30.04.2019, 17:00 Uhr

Wer war Nicolaus Münch?

Der Vater von Nicolaus Münch (1615-1680) war einer der letzten Mönche des Klosters in Treysa. Von dort aus ging der Sohn Nicolaus in Kassel zur Schule, studierte und war als vielsprachiger Jurist in hochrangigen Diensten. Er gehörte zu den Emissären der schwedischen Krone, die den Westfälischen Frieden aushandelten. Er starb als Oberrat in Kassel und wurde in Treysa beigesetzt. Sein Grabstein steht noch immer in der Stadtkirche Treysa.

Vortrag mit Bildern und anschließender Möglichkeit zur Besichtigung des Grabsteins in der Stadtkirche Treysa

 

 

Referentin:

Renate Wagner (Treysa), Stadtgeschichtlicher Arbeitskreis

Ort: Franz-von-Roques-Haus, Töpferweg 19, 34613 Schwalmstadt-Treysa
Kosten:

Der Eintritt ist frei.



 

 

Freitag, den 05.04.2019, 21:00 Uhr

Politisches Nachtgebet gegen Populismus

Die AG Toleranz ruft für Freitag, 5. April, ab 21 Uhr in der Stadtkirche Schwalmstadt-Treysa zum politischen Nachtgebet auf. Die Aktion steht unter dem Thema „Stresstest für die Demokratie“, das sich die AG Toleranz zum Jahresthema gegeben hat.

In der AG Toleranz kommen das Evangelische Forum Schwalm-Eder, die Evangelische Kirchengemeinde Franz-von-Roques, der Hephata Allgemeine Studierenden Ausschuss (HAStA), die Diakonische Gemeinschaft Hephata und die Hephata Diakonie zusammen. Die Veranstaltung am 5. April wird zudem von Mitgliedern der Diakonischen Gemeinschaft Hephata in ganz Deutschland unterstützt.

„Wir als Christenmenschen wollen die Welt ins Gebet nehmen, um daraus Klarheit und Mut zum Handeln zu gewinnen“, sagt Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, Hephata-Vorstand und Vorsteher der Diakonischen Gemeinschaft Hephata. Mit Sorge sei das Erstarken des Populismus weltweit zu beobachten. Der Populismus sei so etwas wie ein Stresstest für die repräsentative Demokratie, vielleicht sogar eine Gefahr. „Menschen sind heute in der Sorge um ihr eigenes Wohlergehen offenbar wieder verstärkt bereit, schlichten Parolen zu folgen. Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gewinnen an Boden. Solchen Entwicklungen gilt es entschieden entgegen zu treten“, sagt Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Leiter und Geschäftsführer des Evangelischen Forums Schwalm-Eder.


Ort: Stadtkirche Treysa, Kirchplatz, 34613 Schwalmstadt-Treysa
Kosten:

Der Eintritt ist frei.

Dienstag, den 26.03.2019, 19:00 Uhr

Digitale Medien in den Schulen – Chancen und Schwierigkeiten

"Bei der Diskussion um die Einführung digitaler Medien in den Schulen geht es um zwei teilweise sehr unterschiedliche Ziele. Zum einen sollen den jungen Menschen die notwendigen Kompetenzen vermittelt werden, damit diese im späteren beruflichen Leben erfolgreich angewendet werden können. (...)

Das andere und noch anspruchsvollere Ziel lautet, in der Schule digitale Medien bei der Vermittlung, Konsolidierung und Verknüpfung schulischen Wissens so einzusetzen, dass der bisher bescheidene langfristige Erfolg der schulischen Ausbildung verbessert wird. Auch könnte hier das selbstverantwortliche Lernen der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden.

Hierzu gibt es aber trotz vieler Einzelinitiativen an Schulen bisher kaum übergreifende pädagogische, allgemein- und fachdidaktische Ansätze. Im Vortrag soll auf die genannten Chancen und Schwierigkeiten aus Sicht der Hirnforschung und der Schulpraxis eingegangen werden." (Gerhard Roth)

 

 

Referentin:

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth (Bremen)

Ort: CJD Oberurff Jugenddorf-Christophorusschule Bergfreiheiter Str. 19 34596 Bad Zwesten fon 0562699840 fax 05626998466 info@christophorusschule-oberurff.de
Kosten:

Eintritt frei.

Samstag, den 23.03.2019, 18:00 Uhr

"Klug wie die Schlangen" - Lesung der Buchautorin Najah Khamasmieh

Beeindruckend“, „das hätte ich nie gedacht“, „die hat so viel durchgemacht“, „ich hab so viel gelernt, was ich noch nicht wusste“, „da kann man echt Mitleid haben“, „ich dachte immer, Syrien wäre ein armes Land in der Wüste“ – so und so ähnlich lauten Reaktionen auf den Vortrag.

Unterstützt mit vielen Fotos aus Syrien – sowohl aus der Zeit vor dem Krieg als auch aktuelle Aufnahmen – erzählt Frau Khamasmie höchst anschaulich von ihrem Leben. Syrien war kein rückständiges und allein vom Islam geprägtes Land, sondenr sie vergleicht ihre Heimat mit westeuropäischen Ländern und macht deutlich, was der Krieg alles zerstört hat und was er für die Menschen und für sie und ihre Familie bedeutet.

Sie berichtet auch von ihrer Flucht 2012 - innerhalb von zwei Stunden musste sie ihr altes Leben in Aleppo zurücklassen und mit ihren vier kleinen Kindern fliehen. Ihr Ehemann blieb zurück, konnte jedoch bald nachkommen. In einer wahren Odyssee über mehrere südamerikanische und europäische Länder gelangte sie mit ihrer Familie schließlich 2014 nach Deutschland.

Ort: Franz-von-Roques-Haus Töpferweg 19 34613 Schwalmstadt-Treysa
Kosten:

Der Eintritt ist frei.

Freitag, den 22.03.2019, 18:30 Uhr

10 Jahre Evangelisches Forum Schwalm-Eder

10 Jahre Evangelisches Forum Schwalm-Eder - Das Konzert. Keine langen Erläuterungen, kein Festakt mit vielen Worten, sondern Musik.

Aeham Ahmad ist ein palästinensisch-syrischer Pianist. Internationale Bekanntheit erlangte er 2014/2015 durch seine öffentlichen Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk – als „Pianist in den Trümmern" – während des Bürgerkriegs in Syrien. Inzwischen lebt Ahmad in Deutschland.

Zum Veranstaltungsort siehe auch:http://www.kulturwoche-wabern.de/bahnhof.htm

 

 

 

Ort: Kulturbahnhof Wabern, 34590 Wabern
Kosten:

Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, den 07.03.2019, 19:00 Uhr

Stresstest für die Demokratie

Referentin:

Olaf Sundermeyer liest aus seinem neuen Buch: "Gauland - Die Rache des alten Mannes".

Lesung und Diskussion, Moderation: Pfarrer Dierk Glitzenhirn.

Ort: Franz-von-Roques-Haus, Töpferweg 19, 34613 Schwalmstadt-Treysa
Kosten:

Der Eintritt ist frei.