Samstag, den 22.10.2022, 08:00 Uhr

Exkursion „Wald und Naturschutz“ in den Naturpark Hainich

Haben Sie schon einmal im Wald gestanden und dort eine tiefe Ruhe empfunden? Menschen haben das Gefühl, zu sich selbst zu kommen oder auch Gott näher zu sein als in der Kirche, wenn sie von Bäumen umgeben sind oder im Wald durchatmen können. Der Wald ist ein mystischer Ort für Gefühle, davon erzählt auch die Literatur. Zugleich ist der Wald zumeist auch eine Nutzfläche, die ökonomisch bewirtschaftet wird und Gegenstand forstlicher und technischer Lösungen ist. Im Zuge des Klimawandels wird die Rolle des Waldes bei der Speicherung von CO2 in der Biomasse betont wie auch seine Rolle beim Erhalt der Artenvielfalt. Inwiefern Holz eine ökologische Form der Heizenergie bereitstellt, wird allerdings zunehmend infrage gestellt.

Die Exkursion soll die Gelegenheit zur sachkundigen Information bieten und den gesellschaftlichen Umgang mit dem Wald und politische Dimensionen bedenken, aber auch Raum für persönliche und emotionale Botschaften lassen. Nach der Einstimmung auf das Thema bei der Busanreise und dem geführten Parcours im Wald, bieten wir auch ein gemeinsames Nachgespräch im Forsthaus an. Weitere Information über das Reiseziel:

www.nationalpark-hainich.de/de/ausflugsziele/baumkronenpfad.html  sowie

www.nationalpark-hainich.de/de/ausflugsziele/nationalparkzentrum/wurzelhoehle.html

 

Leitung: Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Evangelisches Forum Schwalm-Eder

 

Bildunterschrift: Philipp Funck bei einer Führung im Dannenröder Forst bei Rodungsarbeiten für die geplante Autobahn A 49 (Foto: privat)

Referentin:

Baumsachverständiger Philipp Funck (Diplomforstwirt, B.Sc.Biology), Schwalmstadt-Rommershausen

Ort: Abreise: Ziegenhain, Alleeplatz, 8.00 Uhr - zweiter Halt: Busbahnhof Homberg (Efze) 8.30 Uhr - Rückkehr in Ziegenhain: gegen 18.00 Uhr (vorher Ausstiegsmöglichkeit in Homberg)
Kosten:

Unkostenbeitrag: 25,00 €

Leistungen: Anreise mit einem Reisebus, Eintritt, Kaffee/Tee und Kuchen im Forsthaus Thiemsburg – Vor Ort besteht außerdem die Möglichkeit zum Mittagessen (für 15,00 € zzgl. Getränke: Buchung bei Fahrtantritt nötig).

 

Anmledung:

bis 20.10.2022: forum.schwalm-eder@ekkw.de

Mittwoch, den 12.10.2022, 19:00 Uhr

Prof. Dr. Olaf-Axel Burow em.: "Bildung 2030"

Vortrag und Diskussion in der Christophorusschule Oberurff/Bad Zwesten

Olaf-Axel Burow (Kassel) ist ein Experte für Schulentwicklung, er lehrte an der Universität Kassel und forscht seit über 40 Jahren zu Fragen der Zukunftsgestaltung. Burow verortet sich selbst in der Positiven Pädagogik und Positiven Psychologie, er bietet Zukunftswerkstätten und Workshops zu Fragen der partizipativen Zukunftsgestaltung an (Weitere Informationen unter: If-Future-Design.de).

Der Vortrag mit der Möglichkeit zur Nachfrage bildet das Kernstück der Veranstaltung. Methodisch angeleitete Gesprächsgruppen spitzen die Thematiken zu und helfen, die Gedanken auf die eigenen Arbeits- und Lebensbereiche zu beziehen. Moderation: Pfarrer Dierk Glitzenhirn (Evangelisches Forum Schwalm-Eder).

Die Christophorusschule Oberurff (Bad Zwesten) ist eine von zwei "Pilotschulen für Schulentwicklung" des freien Trägers CJD (Christliches Jugenddorf). Sie hat sich zum Ziel gesetzt, im kommenden Jahr mit einem Konzept selbstorganisierten Lernens zu beginnen, bei dem Schülerinnen und Schüler in höherem Maße Verantwortung für das Unterrichtsgeschehen übernehmen als gemeinhin üblich. Die Schule versucht in der Gestaltung des Lernkonzepts an die Alemannenschule in Wutöschingen anzuschließen (Zweiter Platz beim Deutschen Schulpreis 2019).

Themen einer zukünftigen Veränderung von Schule werden gebündelt vorgestellt. Eltern und Kollegien sollen angesprochen und informiert werden, um das schulische Netzwerk in der Region mit einzubeziehen.

 

 

 

 

 

 

Ort: CJD Jugenddorf Oberurff-Christophorusschule, Bergfreiheiter Str. 19, 34596 Bad Zwesten
Verantwortlich:

Informationen (ab 12.09.): 0176/10 39 96 76 oder forum.schwalm-eder@ekkw.de

Kosten:

Der Eintritt ist frei.



Veranstalter: Evangelisches Forum Schwalm-Eder und CJD Jugenddorf Oberurff-Christophorusschule

 

Donnerstag, den 14.07.2022, 19:00 Uhr

Moderne Sklaverei beenden - Vortrag von Pfarrer Peter Kossen (Bistum Münster) mit Diskussion

Arbeitnehmer-Freizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union. Unter dem Radar der Rechtsstaatlichkeit hat sich aber in unserm Land seit 30 Jahren in der Fleischindustrie und weiteren Branchen eine Schattenwelt entwickelt, in der eine Geisterarmee von Arbeitsmigrant*innen in Formen von moderner Sklaverei ausgebeutet und abgezockt wird. Pfarrer Peter Kossen fordert dazu heraus hinzuschauen und zu handeln. Denn, davon ist er überzeugt, es geht anders und besser.

Ort: Hephata-Akademie, Elisabeth-Seitz-Straße 12, 34613 Schwalmstadt, Dietrich-Bonhoeffer-Raum im Seminargebäude


Der Vortrag in der Hephata-Akademie wird online übertragen und ist verbunden mit einer anschließenden Diskussion. Auf Anfrage wird der Link zugesandt unter: forum.schwalm-eder@ekkw.de

Veranstalter: Evangelisches Forum Schwalm-Eder und Evangelisches Forum Kassel in Kooperation mit der AWO Schwalmstadt, der Gemeinwesenarbeit in Schwalmstadt, der Katholischen Kirchengemeinde in Treysa und der Hephata-Akademie 

Donnerstag, den 03.02.2022, 19:00 Uhr

Sonntag, den 30.01.2022, 16:00 Uhr

"Heimatstimmen"

ONLINE-Lesungen: 3x Sonntag, jeweils 16.00 Uhr (30.01. / 06.02. / 13.02.) - aus dem "Blauen Saal" im Museum Holzburg als Stream:

Ein Literaturprojekt des Heimatmuseums in Holzburg wird vorgestellt.

https://www.dorfmuseum-holzburg.de/2021/03/17/heimatstimmen-die-zweite/

In dem Buch „Heimatstimmen“ erzählen 60 Autorinnen und Autoren Geschichten und Lebensgeschichten von Heimat und Fremderfahrungen. Die Herausgeber versuchten gar nicht erst, den facettenreichen Begriff Heimat zu definieren. Sie haben den Erzählerinnen und Erzählern keine Vorgaben gemacht und ermöglichten es ihnen so, ihre eigene Sicht auf Heimat zu formulieren. Geschrieben haben Politiker, Kirchenvertreter, Heimatforscher, Umweltschützer und Kulturschaffende, aber auch ganz „normale“ Menschen aus der Region.

Wichtig war den Herausgebern auch der Blick jener Menschen, die aus der Fremde hierher gekommen sind. Migrant*innen, die wegen Krieg und Armut oder aus anderen Gründen bei uns Schutz gesucht und hier eine neue Heimat gefunden haben.

Mittlerweile ist die zweite, vollständig spendenfinanzierte Ausgabe erschienen.

Ort: www.streaming-evforum.de
Anmledung:

keine notwendig - einfach anklicken!

 



Erreichbar unter:

www.streaming-evforum.de

oder

30.01.: https://youtu.be/Iviawn6R2w0

Margitta Braun, Johannes Biskamp und Michael Gsänger

 

06.02: https://youtu.be/lAaTW53Vb60

Dierk Glitzenhirn, Christian Wachter, Erika Schneider und Gabriele Kehl

 

13.02.: https://youtu.be/2XlnwoB9wfY

Michaela Spellerberg, Berndt Schulz, Jürgen Kaufmann und Rainer Barth (der seinen Beitrag auch mit Gitarre begleitet)

 

Donnerstag, den 18.11.2021, 20:00 Uhr

„Grenzwertig. Demokratie und Solidarität in Zeiten von Corona“

„Die Corona-Pandemie hat die Grenzen von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt aufgezeigt“, sagt der Soziologe Prof. Dr. Stephan Lessenich, seit Sommer neuer Professor an der Goethe-Universität in Frankfurt und Direktor des renommierten Instituts für Sozialforschung IfS. Der Vortrag mit anschließendem Gespräch beginnt am Donnerstag, 18. November, um 20 Uhr im Hephata-Kirchsaal.

Der Autor zahlreicher Bücher („Nach uns die Sintflut“, „Grenzen der Demokratie“) tritt als neuer Direktor in die Fußstapfen bekannter kritischer Soziologen wie Horkheimer und Adorno. Lessenich, von 2013 bis 2017 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, gilt als Wissenschaftler, der nicht nur lehrt, sondern sich auch in die politische Debatte einmischt. Ziel müsse es sein, so Lessenich, „Demokratie zu demokratisieren“ durch mehr Mitsprache der Bürger*innen in politischen Entscheidungsprozessen. 

„Grenzwertig. Demokratie und Solidarität in Zeiten von Corona“ heißt auch der Titel seines Vortrags, den Lessenich, der von 1983 bis 1989 in Marburg Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte studierte, am Donnerstag, 18. November, im Saal der Hephata-Kirche hält.

 

Es lädt ein: die „Arbeitsgemeinschaft Toleranz“, bestehend aus Hephata Diakonie, Diakonischer Gemeinschaft Hephata, Hephata-Akademie für soziale Berufe, Hephata Allgemeinem Studierenden-Ausschuss (HAStA) und dem Evangelischen Forum Schwalm-Eder.

 

 

Ort: Hephata-Kirchsaal, Richard-Altschul-Weg 2, 34613 Schwalmstadt
Kosten:

Der Eintritt ist frei, eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Für die Veranstaltung gilt die 2G-Regel: Nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt.

Wer live vor Ort dabei sein möchte, kann sich unter www.hephata.de/toleranz anmelden. Auf der gleichen Seite bieten wir auch einen Livestream des Vortrags an.

 

Anmledung:

Anmeldungen online unter https://my.calenso.com/events/details/hephatadiakonie/5749.

Donnerstag, den 04.11.2021, 19:00 Uhr

Die Stadt der Roma

Mit dem Film „Die Stadt der Roma“ von Frédéric Castaignède gibt Plamen Dimitrov, Ansprechpartner der Gemeinwesenarbeit in Schwalmstadt, Einblicke in Lebenswelt der bulgarischen Familien und steht im Anschluss zum gemeinsamen Austausch bereit. Ebenfalls sind Vertreter der bulgarischen Community vor Ort.

Die Gemeinwesenarbeit Schwalmstadt und die mobile Beratung „RoSi-Projekt“ laden alle Interessierten herzlich ein, Einblick in das Leben von bulgarischen Familien in ihrer Heimat zu nehmen. Was bewegt die Familien, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen, welche Schwierigkeiten finden Sie vor und wie ist es, wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen?

 

Zum Film:

Die Stadt der Roma

Dokumentarfilm
Frankreich, 2009 / 99 min.
Regie: Frédéric Castaignède
16:9 (Breitbildformat)

Zu sehen auf ARTE am:
Samstag, 23. Mai 2009 um 23.05 Uhr
(Wiederholung: 9. Juni 2009 um 03:00 Uhr).

Auf der Website von ARTE heißt es dazu:

Unter Bezugnahme auf die Geschichte des Ghettos von Nadejda wirft der Dokumentarfilm fernab von Folklore oder Mitleid einen neuen, politisch engagierten Blick auf die Volksgruppe der Roma und Sinti. Ungeschminkt zeigt er die aufbegehrende Gesellschaft der Sinti und Roma. In der Industriestadt Sliven im Südosten Bulgariens, am Fuße des Balkangebirges, liegt eines der größten Ghettos für Sinti und Roma in Europa – und eines der schlimmsten: 20.000 Menschen leben hier auf engstem Raum in schwierigsten hygienischen Verhältnissen. Das knapp zwölf Hektar große Gelände ist von einer mit verrostetem Stacheldraht gekrönten Mauer umschlossen, die das Ghetto von der Stadt trennt. Diese liegt auf der anderen Seite der Bahnschienen. Diese drei Meter hohe und mit rassistischen Sprüchen übersäte Mauer kann niemanden unberührt lassen.

Unweigerlich drängt sich die Frage auf: Wie ist das heutzutage und mitten in Europa möglich? Die Geschichte von Nadejda ist symbolisch für die ethnische Ausgrenzung der überwältigenden Mehrheit der Sinti und Roma in Europa. Angel Tichaliev und die anderen Aktivisten einer lokalen NGO für junge Sinti und Roma, setzen sich im Ghetto von Nadejda gegen die Rassentrennung in der Schule und die skandalöse Diskriminierung ein. Zwischenzeitlich werden in der von Stefka Nikolova betriebenen Suppenküche, der eigentlichen Agora des Ghettos, heftige Debatten über die Kampagne zu den Gemeindewahlen geführt. In der noch jungen Demokratie haben die Sinti und Roma neuerdings das Wahlrecht und sämtliche Kandidaten buhlen um ihre Stimmen – zur Not auch mit Hilfe von Bakschisch.

„Dosta!“ – heißt „Es reicht!“ auf Rumänisch (tja, da dürften die Autoren des Pressetexts wohl Romanes gemeint haben) – und so lautet der wütende Titel einer vor kurzem europaweit gestarteten Kampagne (Website), die mit den zahllosen Klischees und Vorurteilen gegen die Sinti und Roma aufräumen will. Aus Literatur und Film kennt man das exotisch-folkloristische Bild vom „lustigen Zigeunerleben“: Die Roma als ewige Nomaden, die frei und sorglos in Wohnwagen leben und jeden Abend ums Lagerfeuer tanzen. Der Zigeuner als begnadeter Musiker, die Zigeunerin entweder als alte Wahrsagerin oder junge, feurig schöne Tänzerin. Dahinter steckt der diskriminierende Glaube, dass sich die Sinti und Roma im Grunde gar kein anderes Leben wünschen, dass sie die Jahrhunderte lange Ausgrenzung nicht kränkt. Der Dokumentarfilm will diesen Stereotypen etwas entgegensetzen, die skandalöse Diskriminierung der Sinti und Roma anprangern, deren Opfer sie bis heute sind:

„Ich wollte diese bittere Realität ohne Schönfärberei zeigen. Der Zuschauer soll in eine Geschichte eintauchen, die aus der Sichtweise der Sinti und Roma gezeigt und durch keinen Kommentar und kein Interview verfremdet wird. Meine Hoffnung ist, dass dabei ein anderes Bild über die Sinti und Roma entsteht. Dass aus Unkenntnis entstandenes Misstrauen und Unverständnis, Angst, Vorurteile und Intoleranz ausgeräumt werden. Auf Bulgarisch bedeutet Nadejda ‘Hoffnung’.“ (Frédéric Castaignède)

(Quelle und Bildrechte: http://www.roma-service.at/dromablog/?p=2063; abgerufen am: 26.10.2021)

Ort: Kino "Burgtheater Treysa", Burggasse 6, 34613 Schwalmstadt
Kosten:

Der Eintritt ist frei (Spende erbeten).

Anmledung:

Im Burgtheater Treysa stehen 100 Plätze zur Verfügung, die Veranstaltung läuft unter Einhaltung der Corona-Hygiene-Maßnahmen und den 3G- Regeln (Geimpft, Genesen oder Getestet).

Bitte Voranmelden bei: Plamen Dimitrov, Marktplatz 7, 34613 Schwalmstadt-Treysa

Kontakt:

Plamen.Dimitrov@Akgg.de

06691/207.184

0173/401 56 38

Sprechzeiten: Mo.:14:00 – 16:00 Uhr, Di. u. Mi. 10:00 -12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Samstag, den 09.10.2021, 16:00 Uhr

Kunsthalle Willingshausen: „Lebenlinien“ - Eine Ausstellung zur Rettung jüdischer Kinder aus der Region im Rahmen der „Kindertransporte“ vor 80 Jahren

Vor gut achtzig Jahren konnten jüdische Kinder im Rahmen eines einmaligen Hilfsprogramms aus Deutschland fliehen. Durch internationale Vermittlung fanden sich vornehmlich in England und den Niederlanden hilfsbereite Menschen, die die sogenannten „Kindertransportkinder“ aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen aufnahmen. Unter strengen Auflagen durften sie aus Deutschland ausreisen und bis zu 20 000 Kinder wurden vor dem Tod bewahrt, weil Eltern ihre Kinder nach der Pogromnacht im November 1938 alleine aus der Heimat wegschickten. Ihre Leben wurden gerettet, dennoch litten die Schulkinder, die allen Altersgruppen entstammten, sehr unter der Trennung ihrer Familien und der Schmerz der Eltern, die sie weggeschickt hatten, um ihr Leben zu retten, ist zu erahnen.

 

Auf Anregung des Evangelischen Forums Schwalm-Eder versammelte sich 2018 eine Projektgruppe, bestehend aus Lehrkräften der Melanchthonschule Willingshausen-Steinatal, der Steinwaldschule Neukirchen und des Schwalmgymnasiums Treysa, mit dem Ziel eine Wanderausstellung zu den „Lebenslinien“ der aus Treysa geflüchteten Kinder Doris Mathias Guttentag, Hannelore Schön und Jack Spier zu erarbeiten. In das Projekt aufgenommen wurden bestehende Arbeitsergebnisse einer Gruppe der Steinwaldschule Neukirchen, die sich mit der Geschichte des Geschwisterpaares Ernst-Meier Spier und Walter Spier aus Neukirchen bereits zuvor befasst hatte.

 

Seit dem Sommer 2019 ist die Wanderausstellung „Lebenslinien“ fertig gestellt. Sie wurde nach der Eröffnung in der Stadtkirche Treysa an zwölf Orten zwischen Kassel und Marburg gezeigt. Ein offenes Konzept ermöglicht die Weiterarbeit an der Ausstellung. So hat mittlerweile eine Schülergruppe der Ursulinenschule Fritzlar das Schicksal von Anne Ranasinghe Katz aus Züschen, die in hohem Alter als weltbekannte Schriftstellerin in Sri Lanka starb, recherchiert und für die Ausstellung aufbereitet.

Ort: Kunsthalle Willingshausen, Merzhäuser Str. 1, 34628 Willingshausen
Kosten:

Der Eintritt ist frei (Spende erbeten).

Anmledung:

Öffnungszeiten: Di-So 10-12 und 14-17 Uhr - der Besuch der Ausstellung ist ohne Anmeldung möglich.



Eröffnung

Die Ausstellung wird am Samstag, 09.10.2021, 16 Uhr durch Herrn Jürgen Junker eröffnet. Pfarrerin Katharina Betz wird die Eröffnung musikalisch begleiten.
Das Ausstellungs- und Begleitprogramm wird in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Schwalm-Eder angeboten.

 

Zu der Ausstellung findet ein Begleitprogramm statt:

„Jüdisches Leben in Merzhausen“
Vortrag von Heinrich Keller, 15.10., 20 Uhr

„Die jüdischen Textilhändler und die Schwälmer Tracht“
Vortrag von Heidrun Merk, 20.10., 19 Uhr

„Das Mädchen aus dem Fass“
Lesung mit Gabriele Hannemann, 23.10., 16 Uhr

„Klezmer und Jiddisch“
Konzert mit Sören Thies, 31.10., 17 Uhr

„Der Jude mit dem Hakenkreuz“
Lesung mit Lorenz Beckhardt, 2.11., 11 Uhr

Finissage der Ausstellung, 10.11., 11 Uhr

 

 

Weitere Informationen sehe unter:

http://malerkolonie.de/index.php/begleitprogramm.html

 

 

Montag, den 20.09.2021, 18:00 Uhr

Wahlforum zur Bundestagswahl

Diakonisches Werk und Evangelisches Forum Schwalm-Eder laden ein zum Parteiengespräch: Über Fragen der Gesundheitsförderung, Angebote der Pflege und deren Weiterentwicklung, Dienstleistungsstrukturen auf dem Land, Unterstützung in Krisen, Stärkung der Quartiere in den Kleinstädten und Ortsteilen und den Arbeitsmarkt für soziale Berufe.

Podiumsdiskussion mit den Kandidatinnen und Kandidaten aus der Region über Erwartungen aus Kirche und Diakonie zur Bundestagswahl – und über Fragen des Publikums!

 

Moderation: Pfarrerin Petra Schwermann (Diakonisches Werk im Kirchenkreis Schwalm-Eder) und Pfarrer Dierk Glitzenhirn (Evangelisches Forum Schwalm-Eder)

 

Bildnachweis: Diakonie Deutschland (Aktionstag_Pflege_21_Harms)

Ort: Kulturbahnhof Wabern, Bahnhofstraße 1, 34590 Wabern
Kosten:

Der Eintritt ist frei.

Anmledung:

Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich! Anmeldung unter: forum.schwalm-eder@ekkw.de

 

 

Samstag, den 11.09.2021, 18:00 Uhr

„Valsche Fögel hören ORGEL“

Evangelisches Forum Schwalm-Eder: Auftakt im Herbst zu Präsenzveranstaltungen mit „Valsche Fögel hören ORGEL“

Samstag, den 11. September 2021, 18.00 Uhr, in der Stadtkirche Treysa

Freitag, den 17. September 2021, 18.00 Uhr, in der Kirche in Zimmersrode

Sonntag, den 19. September 2021, 15.00 Uhr, in der Kirche in Besse

Die Musikerinnen Juliane Baumann-Kremzow (Orgel), Constanze Betzl (Querflöte) und Christine Weghoff (Akkordeon) präsentieren zusammen mit dem Bauchredner Peter Dietrich das Kinderkonzert Valsche Fögel hören ORGEL. Der Valsche Fogel Rosa und Peter Dietrich führen durchs Programm und die Künstlerinnen beziehen singend und sprechend auf charmante Weise das Publikum ein. Integriert ins Programm sind auch die mitwirkenden Kinder, die sich in einem Workshop in der Vorwoche auf ihren Auftritt vorbeibereiten konnten. Vor dem Konzert gibt es für alle interessierten Kinder eine viertelstündige Einführung zum Mitmachen. 

 

(Foto: privat; von links: Constanze Betzl, Peter Dietrich, Rosa, Juliane Baumann-Kremzow, Christine Weghoff)

Ob Pedal, Manual oder Pfeife: Hier werden alle Register gezogen! Der schüchterne Valsche Fogel Rosa taucht in der Kirche auf und wundert sich über die vielen seltsamen Töne, die aus den alten Gemäuern dringen. Mit diversen Querflöten, Tasten- und Pfeifeninstrumenten bringen die Musikerinnen Orgel- und Instrumentalkompositionen aus verschiedenen Jahrhunderten zum Erklingen: Berühmte Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie schwungvolle Insektenkompositionen von Andreas Willscher bestätigen, warum die Orgel als Königin der Instrumente gilt!

Ort: Besse, Zimmersrode, Schwalmstadt-Treysa
Kosten:

Der Eintritt ist frei – Spenden zugunsten der musikpädagogischen Arbeit mit Kindern in den gastgebenden Kirchengemeinden sind erwünscht.